ZVV ist doch nicht doof

ÖV Für den Zürcher Verkehrsverbund leiht sich Publicis die Werbewelt von Media Markt und Eschenmoser aus.

ÖV Für den Zürcher Verkehrsverbund leiht sich Publicis die Werbewelt von Media Markt und Eschenmoser aus.So wie SFLB für die National Versicherung den Werbestil von berühmten Marken ironisch imitiert, so will jetzt auch Publicis den 9-Uhr-Pass des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) einem breiteren Publikum bekannter machen. Der Pass, der nach neun Uhr ein vergünstigtes Reisen mit den ÖV ermöglicht, ist vor allem im älteren Segment schon gut positioniert. Jetzt soll das Tarifangebot auch einem jüngeren Publikum schmackhaft gemacht werden. Dazu wählte das Kreativteam von Publicis eine frechere Sprache als bisher und macht den Produktnutzen plakativ sichtbar. Hier spricht der Schweinebauch Um die verschiedenen Tarifvergünstigungen auf den unterschiedlichen Verkehrsmitteln anzupreisen, hat man sich auf die gute, alte Schweinebauchanzeige abgestützt. Schliesslich sind die biederen Werbeplattformen günstig und schnell zu kreieren, was mehr Budget für Erscheinungsgrösse und -häufigkeit zurücklässt und beim Zielpublikum im Geiz-Zeitalter auf positive Resonanz stösst. Dabei bedient sich Publicis der bekannten Optik der beiden im Bereich Unterhaltungselektronik und Haushaltgeräte aktiven Discounter Media Markt und Eschenmoser, um den Stopper- und Überraschungseffekt zu erzielen.
Das Resultat sei Aktionswerbung, die durch den für diese Art Kommunikation ungewohnten Absender auffällt und eine gute Portion Humor mitverkauft, meinen die Macher.
(la)

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