Radio 105 kritisiert Neuausrichtung von Virus
Senderchef Giuseppe Scaglione sieht die Existenzberechtigung des SRG-Radios durch den Info-Abbau bröckeln.
Giuseppe Scaglione, Chef von Radio 105,
zeigt sich befremdet über die Programmreorganisation beim Jugendsender
Virus. Die starke Reduktion der Informationsleistungen werfe die Frage
auf, ob Virus überhaupt noch eine Existenzberechtigung als
gebührenfinanziertes Radio habe, schreibt er in einer Mitteilung. Immerhin sei der Sender mit der
Begründung konzessioniert worden, dass er sich vor allem im
Informationsbereich stark von den Privatradios unterscheide. Scaglione
zitiert aus einem Facts-Interview mit dem damaligen
Virus-Verantwortlichen François Mürner: «Wir bieten ein starkes
Informationsangebot, eine Basis zur Meinungsbildung.» Die
Neuausrichtung des Musikangebots mit Fokus R’n’B bedeute ausserdem,
dass mehr hitparadenkompatible Musik gespielt werden solle. Damit ist
laut Scaglione vom einstigen Anspruch von Virus – eine relevante
Alternative zum Privatradioangebot zu bieten – «praktisch nichts mehr»
übrig.
zeigt sich befremdet über die Programmreorganisation beim Jugendsender
Virus. Die starke Reduktion der Informationsleistungen werfe die Frage
auf, ob Virus überhaupt noch eine Existenzberechtigung als
gebührenfinanziertes Radio habe, schreibt er in einer Mitteilung. Immerhin sei der Sender mit der
Begründung konzessioniert worden, dass er sich vor allem im
Informationsbereich stark von den Privatradios unterscheide. Scaglione
zitiert aus einem Facts-Interview mit dem damaligen
Virus-Verantwortlichen François Mürner: «Wir bieten ein starkes
Informationsangebot, eine Basis zur Meinungsbildung.» Die
Neuausrichtung des Musikangebots mit Fokus R’n’B bedeute ausserdem,
dass mehr hitparadenkompatible Musik gespielt werden solle. Damit ist
laut Scaglione vom einstigen Anspruch von Virus – eine relevante
Alternative zum Privatradioangebot zu bieten – «praktisch nichts mehr»
übrig.
