RTSI streicht 5 % der Stellen

Das Radio und Fernsehen der italienischsprachigen Schweiz setzt die Sparverordnungen der SRG um.

Das Radio und Fernsehen der
italienischsprachigen Schweiz (RTSI) setzt die Sparverordnungen der SRG
um und baut bis zum Jahr 2009 58 Stellen ab. Mit dem Verzicht auf rund
5 % der gesamten Belegschaft sollen jährlich 7,9 Millionen Franken
eingespart werden. RTSI-Direktor Remigio Ratti sagte gegenüber der
Zeitung La Regione, es werde maximal zehn Entlassungen geben. Die
restlichen Stellen sollen durch Frühpensionierungen und interne
Verschiebungen abgebaut werden. Auf die Qualität der Programme würden
sich die Sparmassnahmen nicht auswirken, heisst es in einer Mitteilung
des RTSI. Gespart werden soll vor allem bei Strukturen und Fixkosten.
12 oder 13 Stellen werden laut La Regione in der Generaldirektion
abgebaut, sechs oder sieben in der Dokumentation und acht in der
Produktion. Insgesamt betreffen 35 Streichungen das Fernsehen und zehn
das Radio. Im Communiqué heisst es weiter, die künftige Finanzierung
bleibe unsicher, und mittelfristig lasse sich ein zweites,
schwerwiegenderes Sparpaket nicht ausschliessen. Gemäss La Ragione sind
beim Tessiner Fernsehen von 2001 bis heute bereits 22 Stellen abgebaut
worden.

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