Ricola: «Wer hat’s erfunden?» meldet sich zurück – mit Jung von Matt

Ricola reaktiviert seinen legendären Claim «Wer hat’s erfunden?» – mit trockenem Humor, neuem Maskottchen Ric und einer Kampagne von Jung von Matt Limmat, die als langfristige Kommunikations-Plattform angelegt ist.

Ricola belebt seinen Kult-Slogan neu. Quelle: zvg

Einer der bekanntesten Sätze der Schweizer Werbegeschichte ist zurück: «Wer hat’s erfunden?» Mit der Kampagne Ricola Wer hat’s erfunden interpretiert der Kräuterbonbon-Hersteller seinen ikonischen Claim neu – entwickelt von Jung von Matt Limmat.

Erfindungsgeist und Innovationswille prägen Ricola nach eigenen Angaben seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1930. Was mit der Kombination von 13 Schweizer Alpenkräutern im legendären Kräuterzucker begann, ist heute eine breite, diversifizierte Produktepalette für unterschiedlichste Alltagssituationen und Genussmomente. Die Frage «Wer hat’s erfunden?» sei dabei immer mehr gewesen als ein reiner Werbespruch.

Vom Wintersaison- zum Ganzjahres-Begleiter

«Der Satz ist die eigentliche Essenz des Antriebs und des Anspruchs von Ricola, immer wieder innovative Produkte von höchster Qualität zu produzieren, welche den unterschiedlichsten und sich verändernden Bedürfnissen der Kund:innen entsprechen. Mit der Absicht, in allen Jahreszeiten präsent zu sein und für alle Momente und Alltagssituationen ein passendes Angebot zu haben, das den spezifischen Wünschen der Kund:innen entspricht, entwickelt sich Ricola von der Wintersaison- zur Everyday-Marke», erklärt Sandra Payer-Schmid, Head of Marketing bei Ricola Schweiz.

Der Claim werde über alle Generationen und Landesgrenzen hinweg mit grosser Begeisterung erinnert, was die Neuinterpretation strategisch sinnvoll mache. «Die ikonische Frage ‹Wer hat’s erfunden?› gehört zu Ricola wie unser Jingle Riiiicolaaaaa. Sie ist ikonisch, ein starkes Marken-Asset, an das sich Menschen nach Jahren noch mit ungebrochener Begeisterung erinnern», so Payer-Schmid weiter.

Selbstbewusster und selbstironischer Humor

In der Neuinterpretation tritt Ricola selbstbewusster und selbstironischer auf. War der Humor früher direkt und erklärend, setzt die Marke nun auf Stille, Mimik und Gestik. Ein Zugang, den sich laut Mitteilung nur eine Marke erlauben könne, die auf dem Fundament einer bald hundertjährigen Geschichte stehe und deren Produkte weltweit für ihre Qualität bekannt seien.

Maskottchen Ric ziert die neuen Werbeplakate. Quelle: zvg

Die neue Kampagne ist seit dem 7. September auf allen Plattformen und Kanälen zu sehen. Ab 2027 sollen diverse Serien-Formate ausgestrahlt werden, die jeweils auf einen spezifischen Genuss-Moment und die dazu passenden Produkte ausgerichtet sind. So soll eine langfristige Kommunikations-Plattform entstehen, die Ricola als ganzjährigen Begleiter positioniert.

Dominique Magnusson, Creative Director von Jung von Matt Limmat, sagt: «Viele Generationen sind mit der ikonischen Frage grossgeworden, doch einige kennen sie heute gar nicht mehr. Das ändern wir jetzt mit trockenem Schweizer Humor und viel awkward silence.» Den Auftakt macht ein Film, der im Supermarkt spielt: Eine junge Kundin legt eine Packung Ricola aufs Kassenband, die Verkäuferin reagiert reflexartig mit der berühmten Frage – nur eben an die vermutlich falsche Generation gerichtet.

Neues Maskottchen als Kräuterexperte

Neu zur Markenwelt hinzu kommt Maskottchen Ric, ein Murmeltier aus den Schweizer Alpen, das als Kräuterexperte auftritt.

Maskottchen Ric wird neuer Kräuterexperte. Quelle: zvg

Neben dem Establisher-Film, der die Basis für die neue Kommunikationsplattform bildet, ist die Kampagne auch in weiteren Kurzformaten zu sehen. Ausgespielt wird sie im TV, auf Social Media, in Print, Out of Home, Digital Out of Home, im Radio und am Point of Sale.


Verantwortliche Agentur: Jung von Matt LIMMAT, Verantwortlich für PR: June

 

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