Kampagnenforum-Jubiläum: 25 Jahre Einsatz für gute Sache
Das Kampagnenforum feiert 25-jähriges Bestehen und blickt auf den Wandel von Campaigning und Mobilisierung zurück. Gründer und Geschäftsleitung ziehen Bilanz zu Kontinuität und Wandel in der Branche.

Das Kampagnenforum-Jubiläum wurde am Donnerstagabend in Zürich gefeiert: Die Zürcher Kommunikations- und Beratungsagentur beging auf der Dachterrasse des Gleis 70 in Zürich-Altstetten ihr 25-jähriges Bestehen. Was 2001 mit politischen und gesellschaftlichen Kampagnen begann, hat sich zu einem Beratungs- und Umsetzungsunternehmen für Non-Profit-Organisationen, Verbände und Behörden entwickelt.
Kampagnenforum-Jubiläum: Rückblick auf mehr als 500 Projekte
Gefeiert wurde mit Weggefährtinnen und Weggefährten, Partnerorganisationen, Kundinnen und Kunden sowie aktuellen und ehemaligen Mitarbeitenden. Seit der Gründung im Jahr 2001 hat das Kampagnenforum nach eigenen Angaben weit mehr als 500 Projekte umgesetzt und mehr als 120 Organisationen begleitet. Aus dem ursprünglichen Fokus auf Kampagnen und Öffentlichkeitsarbeit ist ein umfassendes Tätigkeitsfeld entstanden: Heute verbindet das Unternehmen Campaigning und Kommunikation mit Strategieberatung, politischer Interessenvertretung und der Führung von Geschäftsstellen.
Für Co-Geschäftsführerin Marianne Affolter, seit 2020 beim Kampagnenforum, haben sich die Anforderungen an NPO und Interessensgruppen weiterentwickelt: «Ein gutes Anliegen allein reicht heute nicht mehr. Wer etwas bewegen will, muss seine Organisation strategisch führen, das politische Umfeld verstehen und Menschen erreichen und mobilisieren können. Wirkung entsteht dort, wo diese Dinge zusammenspielen.»

Kommunikationskanäle: digitaler und komplexer
Datenbasierte Instrumente, digitale Mobilisierung und die laufenden Entwicklungen von Social Media haben das Handwerk des Campaignings grundlegend verändert und die Möglichkeiten gerade auch für kleinere Organisationen stark erweitert. Die Zahl der Kanäle ist gewachsen, Aufmerksamkeit dagegen zu einem knappen Gut geworden.
«Heute kann eine kleine Organisation mit den richtigen digitalen Instrumenten sehr professionell kommunizieren und mobilisieren», sagt Jérôme Strijbis, Co-Geschäftsführer des Kampagnenforums. «Aber mehr Kanäle und mehr Daten bedeuten nicht automatisch mehr Wirkung. Entscheidend ist, die richtigen Instrumente auszuwählen und sie so einzusetzen, dass sie zur Organisation, ihren Ressourcen und ihren Zielgruppen passen.» Diese Verbindung von Erfahrung und neuen Ansätzen stand auch im Zentrum des Rückblicks der Jubiläumsfeier.
Was sich verändert hat – und was nicht
Andreas Freimüller hat das Kampagnenforum im Jahr 2001 gegründet. Als Partner, Senior Advisor und Mitglied der Geschäftsleitung begleitet er das Unternehmen weiterhin. Für ihn hat sich in den vergangenen 25 Jahren vor allem das Instrumentarium verändert, weniger das Wesen einer guten Kampagne.
«Wir haben in 25 Jahren viel ausprobiert, Menschen mobilisiert und manchmal auch ziemlich viel Staub aufgewirbelt. Mich reizt am Campaigning bis heute dasselbe: zu identifizieren, was Menschen bewegt und wo im richtigen Moment der Hebel für Veränderung liegt. Die Instrumente ändern sich, entscheidend bleibt, ob eine Kampagne tatsächlich etwas bewegt.»
Weitere Informationen zum Kampagnenforum finden sich unter https://www.kampagnenforum.ch.
