Go Gussy: Yeas macht Streetwear für Tiere in Not

Die Churer Werbeagentur Yeas lanciert mit «Go Gussy» ein Streetwear-Label, dessen gesamter Erlös an das Tierheim Chur fliesst – getragen von echten Tiernamen und sozialem Anspruch.

Go Gussy macht Tierliebe stylisch tragbar. Quelle: zvg

Go Gussy Streetwear: Mode mit sozialem Auftrag

Tierliebe und Streetwear passen auf den ersten Blick nicht zusammen – mit «Go Gussy» zeigt die Churer Werbeagentur Yeas, dass sie es doch tun. Das neu lancierte Label verkauft Streetwear-Produkte, deren gesamter Erlös an das Tierheim Chur geht. Go Gussy Streetwear richtet sich an modebewusste Tierfreund:innen, die nicht auf Charity-Merch setzen wollen, sondern auf eine eigenständige Marke mit Haltung.

Der Name lehnt sich an den englischen Ausdruck «to gussy up» an – sich schick machen. Das Sortiment umfasst aktuell T-Shirts, Longsleeves, ein Beanie, ein Cap und einen Napf. Schnitte und Designs orientieren sich bewusst an Streetwear-Ästhetik. Die Produkte werden on-demand produziert und verwenden nachhaltige, teilweise recycelte Baumwolle.

Go Gussy verbindet Streetwear mit Tierschutz in Chur. Quelle: zvg

Brioche, Matscha, Minibat und Peanut

Die einzelnen Produkte tragen keine Fantasienamen: Brioche, Matscha, Minibat und Peanut sind echte Tiere aus dem Tierheim Chur. Hinter jedem Namen stecke eine Geschichte und die Hoffnung auf eine zweite Chance, heisst es in der Mitteilung. Dieses Prinzip verleiht der Marke eine persönliche Note, die über das reine Produktdesign hinausgeht.

Das Ziel von Go Gussy sei es, Tierwohl «tragbar» zu machen – im wörtlichen wie übertragenen Sinn. Angesprochen werden soll ein Publikum, das die Produkte nicht nur zum Gassi gehen, sondern im Alltag trägt.

Go Gussy verbindet Streetwear-Mode mit Tierschutz in Chur. Quelle: zvg

Launch mit organischer Reichweite

Den Launch begleitet eine organische Social-Media-Kampagne. Dafür wurden gezielt Bündner Influencer:innen angefragt. Ergänzend werden Plakate und Flyer in Tierarztpraxen, Agility-Clubs, bei Hundetrainer:innen sowie in Tierbedarfs-Shops verteilt. Die Kommunikation startete Anfang August 2026.

Da es sich um eine Spendenaktion handelt, steht kein Werbebudget zur Verfügung. Die Kampagne setzt deshalb konsequent auf organische Massnahmen und die Unterstützung der Bündner Community.

Go Gussy: Stylische Streetwear für Tierwohl in Chur. Quelle: zvg

Yeas mit Eigenkampagne und starker Haltung

Hinter Go Gussy steht die Churer Werbeagentur Yeas, unterstützt von der Ingeborg Lutz-Conrad Stiftung und der Grünenfelder & Affolter Treuhand. Das Team von Yeas entwickelt jedes Jahr eine eigene Kampagne und war laut eigenen Angaben in der Vergangenheit etwa mit einem Katzenkochbuch und weiteren unkonventionellen Projekten aktiv. Mit Go Gussy wage sich Yeas erstmals an den Aufbau einer eigenständigen Streetwear-Marke mit sozialem Zweck, heisst es weiter.

Go Gussy macht Tierwohl mit Streetwear tragbar. Quelle: zvg

Die Vision dahinter sei einfach: möglichst viele Menschen dazu bringen, etwas Gutes zu tun – und dabei verdammt gut auszusehen.


Verantwortlich bei Yeas: Projektleitung, Konzeption, Kampagnenplanung – Erina Dvorak; Art Direction, Design – Dominik Kurmann, Alessio Rosano; Text – Debora Lutz, Mena Dressler

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