NZZ Sound Identity von Toniq: Wenn Perspektive hörbar wird

Die NZZ und die Schweizer Sound-Agentur Toniq haben gemeinsam eine neue Sound-Identity entwickelt. Das flexible Brand-Sound-System übersetzt den publizistischen Kern der Marke in Klang – und soll in sämtlichen Formaten des NZZ-Portfolios einsetzbar sein.

NZZ-Marke erhält eine klar orchestrierte akustische Ebene. Quelle: zvg

Die NZZ steht seit Generationen für unabhängige, hochwertige Einordnung des öffentlichen Diskurses – im Print, digital und in einer wachsenden Zahl an Audioformaten. Nun erhält die Marke eine akustische Dimension: Gemeinsam mit der Schweizer Sound-Agentur Toniq hat die NZZ eine Sound Identity entwickelt, die das Markenerlebnis flexibel und klar orchestriert hörbar macht.

Konstanz und Veränderung im Klang

Das Herzstück der neuen NZZ Sound Identity ist ein Prinzip, das die Marke selbst prägt: das Zusammenspiel von Konstanz und Veränderung. Eine feste tonale Sequenz bildet den stabilen Kern des Systems. Je nach Anwendungskontext verändern sich Klangfarbe, Raum, Nähe, Energie und emotionale Temperatur. Mal wirkt der Sound konzentriert und analytisch, mal filmisch und weit, mal intim und redaktionell, mal repräsentativ für Events und Markenauftritte. Das System drängt sich dabei nicht in den Vordergrund, sondern führt – und lässt den Inhalten den nötigen Raum.

Das Brand-Sound-System wurde für das gesamte NZZ-Portfolio konzipiert: als zurückhaltender filmischer Rahmen in der aktuellen Imagekampagne, als prägnante Klammer für Podcast-Formate, in räumlicher Form für Live-Events sowie als kurze, erkennbare Signatur für Social Media und redaktionelle Anwendungen.

Orientierung statt Aufmerksamkeit

Ina Bauspiess, Head of Partnerships, Live Events und Branding bei der NZZ, beschreibt den Anspruch an das Projekt: «Für uns war wichtig, dass der neue Sound der NZZ nicht einfach Aufmerksamkeit erzeugt, sondern Orientierung schafft. Er muss die Qualität, den Kern und die Werte der Marke respektieren und zugleich beweglich genug sein, um unterschiedliche Perspektiven, Formate und Nutzungssituationen abzubilden.» Toniq habe es geschafft, aus einer offenen Idee auf Basis der Markenpositionierung ein System zu entwickeln, das im gesamten NZZ-Portfolio anwendbar sei.

Zum Sound-System gehöre laut Mitteilung auch die strategische Grundlage für die Brand-Voice der NZZ. Sie beschreibe, wie die Stimme der Marke klingen soll, und schaffe damit eine Basis für künftige Anwendungen.

MeloMetriq: Subjektivität methodisch begegnen

Eine wichtige Rolle bei der Entwicklung spielte MeloMetriq, ein von Toniq entwickeltes Befragungsformat für Sound-Branding. Gerade in einem diskursorientierten Umfeld könne die Beurteilung von Sound schnell subjektiv werden. Das Format half laut Mitteilung, persönliche Präferenz von Markenrelevanz zu trennen und eine Balance zwischen dem qualitätsbewussten Kernpublikum und neuen, audiovisuellen Nutzungssituationen zu finden.

Ph!l!pp Schweidler, Director Strategy bei Toniq, erklärt den Ansatz: «Die NZZ ist eine etablierte, bekannte und entsprechend publizistisch wertvolle Marke. Der Anspruch an kulturelle Resonanz innerhalb bestehender und zukünftiger Zielgruppen war entsprechend hoch. Wir haben deshalb ein System entwickelt, das Wiedererkennung schafft und gleichzeitig die Inhalte maximal respektiert. Und flexibel genug ist, um in jeder Anwendung das Wesentliche hörbar zu machen – was der Marke sehr entspricht.»

 


Verantwortlich bei Toniq: Ph!l!pp Schweidler (Director Strategy), Alexandra Salomão (Consultant), Florian Goetze (Creative Director), Dominique Dreier (Creation)

Verantwortlich bei der NZZ: Ina Bauspiess (Head of Partnerships, Live Events & Branding), Nina Hildebrand, Olivia Blum (Team NZZ Marke & Kreation), Sarah Ziegler (Leiterin Podcast), Guy Papstein (Senior Product Designer)

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