MoliCare-Kampagne macht Blasenschwäche zur Undercover-Mission
Serviceplan Köln setzt für die MoliCare auf Genre-Storytelling: Eine Kampagne im Stil von Mafia- und Agentenfilmen bricht das Tabu rund um Blasenschwäche bei Männern – mit Humor statt Scham.

MoliCare-Kampagne gegen Blasenschwäche: Humor als strategischer Türöffner
Leichte Blasenschwäche bei Männern ist weit verbreitet – und doch bleibt sie ein Thema, über das kaum gesprochen wird. Die Deutsche Kontinenz Gesellschaft geht davon aus, dass über alle Altersgruppen hinweg rund 15 Prozent der Frauen und zehn Prozent der Männer an Inkontinenz leiden. Nach eigenen Angaben erhalten derzeit nur rund 15 bis 20 Prozent eine angemessene Versorgung. Mit einer neuen MoliCare-Kampagne für Blasenschwäche bricht Serviceplan Köln dieses Tabu auf überraschende Weise – und positioniert die HARTMANN-Marke MoliCare® als selbstbewusste Antwort auf ein millionenfach verschwiegenes Alltagsproblem.
Herzstück der Awareness- und Markenpositionierungskampagne ist ein 20-sekündiger Film, der mit vertrauten Genre-Codes aus Mafia- und Spionagefilmen spielt. Eine kurze, pointierte Szene verdichtet das Thema zu einer klaren Metapher: Kontrolle behalten, unentdeckt bleiben, souverän sein. Die Kommunikation richtet sich gezielt an Männer im Alter von 45 Jahren und mehr.

Scham durch Humor ersetzen
Die Kampagne macht den Umgang mit leichter Blasenschwäche zur Undercover-Mission – nicht als Versteckspiel aus Scham, sondern als Ausdruck stiller Zuversicht. Humor dient dabei als strategischer Türöffner: Durch das Spiel mit vertrauten Genre-Codes überrascht der Film sein Publikum, bricht Erwartungen und schafft Nähe, ohne das Thema zu trivialisieren.
«Blasenschwäche wird wie ein Geheimnis behandelt, das niemand zugeben darf. Genau darüber haben wir deshalb eine Geschichte erzählt – über eine undichte Stelle, für die keiner verantwortlich sein möchte», sagt Andy Wyeth, Managing Creative Director bei Serviceplan Köln. «Indem wir uns einer vertrauten Gangsterfilm-Welt bedienen und ihr einen kreativen Twist geben, ersetzen wir Scham durch Humor und geben Männern die Erlaubnis, entspannter mit einem Thema umzugehen, das Millionen betrifft.»
Produktvorteile zeigen statt erklären
Unter dem Claim «Made to make a difference / Macht den Unterschied» hebt die Kampagne auch die zentralen Produktvorteile von MoliCare® hervor: eine schnellere Absorption sowie zuverlässigen Anti-Auslaufschutz. Dabei soll der Film nicht erklären, sondern mit einem Augenzwinkern das Lebensgefühl zeigen, das durch die Verwendung des Produkts entstehen kann.
«Wir wollten MoliCare® als verlässliche und innovative Marke im Alltag zeigen», sagt Katrin Royar-Dobirr, Global Director Marketing Communication bei HARTMANN. «Statt klassischer Gesundheitskommunikation haben wir uns gemeinsam mit Serviceplan Köln für einen kreativen, überraschenden Ansatz entschieden. Weg von Gesundheitsbildern hin zu einer kreativen Erzählweise, die bewusst die Art verändert, wie über Blasenschwäche gesprochen wird.»
Digital-First-MoliCare-Kampagne in mehreren Märkten
Ausgespielt wird die Digital-First-Kampagne über YouTube, Social Media und weitere digitale Touchpoints. Neben Deutschland seien Adaptionen in weiteren Märkten in der Umsetzung, darunter Frankreich, Belgien und Spanien. Weitere Flights sollen folgen.
Als kreative Leadagentur für HARTMANN verantwortete Serviceplan Köln die Strategie, Konzeption und Kreation der Kampagne. Serviceplan Make realisierte die Produktion. Externe Produktionspartner waren Neverest (Polen) für Bewegtbild und Fotografie; Regie führte Mikal Boland, die Fotografie verantwortete Jacek Lukasiewicz und für die Videografie war Mateusz Wiater zuständig.
Weitere Informationen zur MoliCare®-Marke und ihren Produkten finden sich auf der Website von HARTMANN: https://www.hartmann.info/de-de/brands/molicare
Verantwortlich bei HARTMANN: Katrin Royar-Dobirr, Global Director Marketing Communication. Verantwortlich bei Serviceplan Köln: Andy Wyeth, Managing Creative Director. Produktion: Serviceplan Make. Bewegtbild und Fotografie: Neverest (Polen); Regie: Mikal Boland; Fotografie: Jacek Lukasiewicz; Videografie: Mateusz Wiater.
