Wer wird Werber:in des Jahres 2026?
Die Jury hat getagt, es wurde produktiv diskutiert. am Schluss haben sich drei kreative Köpfe aus der Werbebranche klar herauskristallisiert. Wir stellen die drei Nominierten vor. Voten darf unsere Newsletter-Community. Dies noch bis zum 27. Februar.
Wer macht das Rennen? Alle drei Kandidat:innen haben das Potenzial, am 17. März den Egon entgegen zu nehmen und die Branche ein Jahr lang als leuchtendes Beispiel für exzellente Werbung zu vertreten. Das Voting der Community findet ab heute 23. Februar bis zum 27. Februar statt. Am Schluss der Vorstellung jedes Nominierten findet Ihr den Button zum Voten.

Sein Claim, wenn er Werber des Jahres würde: Ich würde dafür einstehen, dass wir Werber selbstbewusster auftreten und unsere Branche nicht kleinreden lassen.
m&k Was hat die Nomination zum Werber des Jahres in dir ausgelöst?
Jan Kempter Euphorie, Stolz und Dankbarkeit. Beim zweiten Mal ist es fast noch die schönere Bestätigung. Es zeigt mir, dass es sich lohnt, jedes Jahr dranzubleiben und für die beste Idee einzustehen. Gleichzeitig bin ich unglaublich dankbar für mein Team bei Wirz –ohne sie wäre das alles nicht möglich. Werbung ist keine One-Man-Show.
Was fasziniert dich am Beruf des Werbers?
Ich finde es immer noch magisch, wie viel ein einziger Gedanke auslösen kann. Man sitzt beim Ausdenken zusammen und sagt beiläufig einen unbedarften Satz wie: «Eigentlich wäre es doch lustig, wenn wir…» Und plötzlich entsteht daraus eine grosse Kampagne, die Millionen Menschen bewegt und eine Marke zum nationalen Gesprächsthema macht.
Was ist anders am Beruf des Kreativen, als Du es Dir vorgestellt hast?
Früher dachte ich, Kreative sitzen da und warten entspannt auf einen Geistesblitz. Nicht bedacht habe ich, dass die ersten zwanzig Ideen meist ziemlicher Mist sind und man richtig tief graben muss, um die eine gute zu finden. Und dann muss man zuerst noch mal alle Stakeholder davon überzeugen, dass es die Richtige ist. Gute Ideen haben und durchsetzen ist geistige Schwerstar- beit.
Wie gehst du mit dem Druck um, auf Kommando kreativ sein zu sollen?
Als junger Kreativer brauchte ich den Zeitdruck sogar, um panisch in die Gänge zu kommen. Vielleicht habe ich deshalb schon früh meine Haare verloren (lacht). Heute versuche ich, prozesshafter zu arbeiten. Je besser wir die unternehmerischen Hürden und das eigentliche Problem des Kunden verstehen, desto präziser wird die Lösung. Das nimmt den Druck und erhöht die Treffsicherheit
Wie können wir uns einen kreativen Tag im Leben von Dir vorstellen. Ein perfekter Arbeitstag.
Mein idealer Arbeitstag startet mit einem frühmorgendlichen Spaziergang mit meiner Hündin Pippa dem Üetliberg entlang in die Agentur. Dort wartet ein interessantes Briefing mit klaren Leitplanken und ein hungriges Team, um es gemeinsam zu lösen. Danach habe ich idealerweise kaum Meetings und genug Fokus und Zeit, um konzentriert zu arbeiten, zu diskutieren und gemeinsam herumzuspinnen. Und dazwischen mal eine inspirierende Gassi-Runde mit Pippa.
Wie würdest du deine Branche vertreten, wenn du den Egon gewinnen würdest und für ein Jahr der Leuchtturm der kreativen Kommunikation wärst?
Ich würde dafür einstehen, dass wir Werber selbstbewusster auftreten und unsere Branche nicht kleinreden lassen. Gerade in Zeiten von KI, in der sich alles immer ähnlicher wird, ist die kreative Idee das, was den entscheidenden Unterschied macht. Werbung ist nicht nur lustige Filmchen und schöne Bilder, sondern kann eine enorme Wirkung entfalten, wenn sie relevant, mutig und gut gemacht ist. Oder in aller Kürze: Kreativität ist pure Wertschöpfung.
Auf welche Arbeit bist du am stolzesten?
Über meine gesamte Karriere hinweg bin ich auf das «Migros-Bier» am stolzesten, das ich immer noch für eine sehr schlaue Produktinnovation halte. Zudem hat mich die Film- serie mit Roger Federer und Hollywoodstars für Schweiz Tourismus sehr stolz gemacht – immerhin eine der erfolgreichsten Schweizer Kampagnen. Oh, und unser letzter Wichtelweihnachtsfilm für die Migros hat extrem viele positive Reaktionen ausgelöst, das hat mich auch sehr gefreut. Ich bin eigentlich auf eine ganze Menge stolz.
Was war das absurdeste Erlebnis deiner Kreativ-Karriere?
Absurde Erlebnisse gab es sehr viele. Nie vergessen werde ich ein Kundenmeeting kurz vor einem Filmdreh, in dem wir ausschliesslich über verschiedene Toilettenlocations für eine sehr kurze Szene in einem Telco-Spot diskutiert haben. Wenn sechs erwachsene Menschen mit absoluter Ernsthaftigkeit über WCs sprechen, als ginge es um Leben und Tod, bekommt das schnell etwas von einem Monty-Python-Sketch. Wir wurden uns übrigens nicht einig, und die Filmproduktion musste den Scout nochmals auf Klosuche schicken.
Wie zuversichtlich bist du mit Blick auf die Veränderungen in der Branche?
Der massive Umbruch wird uns noch eine Weile beschäftigen. Aber ich bin trotzdem zuversichtlich: Je mehr Content durch Technologie beliebig austauschbar wird, desto wertvoller wird die menschliche Komponente – mit all ihren Ecken, Kanten und Überraschungen. KI ersetzt den menschlichen «Wahnsinn» nicht so schnell, vorher machen wir Kreativen die KI wahnsinnig. Wer diese menschliche Kreativität mit einem tiefen strategischen Verständnis paart, wird für Marken immer den Unterschied machen.
Stationen der Karriere
Jan Kempter ist Partner und Creative Director bei der Wirz Group, wo er seit 2021 die kreative Ausrichtung der Agentur prägt. Zuvor war der Bündner Kreative bei Publicis, Jung von Matt sowie Scholz & Friends Berlin tätig und entwickelte Kampagnen, die national und international vielfach ausgezeichnet wurden. Kempter ist studierter Germanist, Mitglied des ADC Switzerland, Jurymember des ADC Europe und ein Level-15-Paladin in Dungeons & Dragons. 2026 ist er zum zweiten Mal als Werber des Jahres nominiert.
Auszüge aus den Arbeiten von Jan Kempter:

Ihr Claim, wenn sie Werberin des Jahres werden würde: In Führungsrollen fehlt es mir an Diversität. Das gilt es zu ändern, denn unterschiedliche Perspektiven bereichern die Branche.
m&k Was hat die Nomination zur Werberin des Jahres in Dir ausgelöst?
Dominique Magnusson: Vor allem hat sie mich mit Stolz erfüllt. Und mit dem schönen Gefühl, dass es sich lohnt, dranzubleiben und seiner Linie treu zu bleiben. Wenn ich etwas mache, dann immer mit hundert Prozent Einsatz. Die Nomination ist für mich ein tolles Zeichen, dass das der richtige Weg ist.
Was fasziniert Dich am Beruf der Werberin?
Das Schönste an diesem Beruf sind wahrscheinlich die schrägen Characters, die einen jeden Tag umgeben. Ich könnte mir nicht vorstellen, in einer Branche zu arbeiten, in der niemand ADHS hat. Und obendrauf zwingt mich mein Beruf mit dem Zeitgeist zu gehen. Jede Aufgabe ist anders, ständig kommen neue Tools dazu, da wirds nie langweilig.
Was ist anders am Beruf der Kreativen, als Du es Dir vorgestellt hast?
Ich glaube, ich hätte mir mit zarten 20 Jahren nicht vorstellen können, wie eng die Timings in der Zukunft sein würden. Der Rest ist aber ziemlich genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ausser vielleicht die Sache mit AI. Das hab ich mit 20 nicht kommen sehen. Bubbletea schon. AI nicht.
Wie gehst Du mit dem Druck um, auf Kommando kreativ sein zu sollen?
Als Erstes hole ich mir einen Kaffee, um das Zeitproblem noch ein bisschen zu verschärfen, weil ohne Druck geht bei mir gar nichts. Dann schreibe gerne mehrere Seiten voll, um alles aus meinem Kopf rauszukriegen. Dazu empfehle ich wärmstens «10 Hours of White Noise» auf YouTube. Am liebsten arbeite ich aber im Team und basierend auf richtig schlauen Daten aus der Strategie. In den letzten Jahren habe ich Daten richtig lieben gelernt. Weil aus ihnen wasserdichte Ideen entstehen können und das aus den unerwartetsten Ecken. Rein von der Machart sitze ich bis heute gerne mit einem tollen Team in einem Raum, denn im persönlichen Gesprächen fängt man die menschliche Seite von einem Briefing ein und zusammen mit den Daten ergibt sich dann meistens was richtig Gutes.
Wie können wir uns einen kreativen Tag im Leben von Dir vorstellen. Ein perfekter Arbeitstag.
Ein perfekter Tag beginnt für mich irgendwo auf der Welt auf einer Produktion, bei der eine Idee, die monatelang Präsentationen überlebt hat, endlich Realität wird. Das hat für mich bis heute etwas Magisches. Dazu ge- hört auch die Zusammenarbeit mit talentierten Menschen, die ihr Handwerk verstehen. Wenn dann all dieses Wissen und die Vorbereitung zusammenfliessen, macht einen das einfach happy. Wenn die Snack-Situation vor Ort dann auch noch sitzt, ists ein guter Tag.
Wie würdest Du deine Branche vertreten, wenn Du den Egon gewinnen würdest und für ein Jahr der Leuchtturm der kreativen Kommunikation wärst?
Da gibt es zwei Themen, die mir wichtig sind. Mich inspiriert der Austausch mit jungen Talenten. die haben nochmal einen anderen Blick auf die Welt. Kommt hinzu, dass ich persönlich immer das Glück hatte, Vorgesetzte zu haben, die mich gepusht haben und mir den Weg frei gemacht haben. Das möchte ich in meiner Rolle auch tun. Ich glaube, die Tage von streng hierarchisch aufgestellten Läden sind vorbei. Was ich schätze, sind Gespräche auf Augenhöhe, egal welches Alter oder welches Geschlecht man hat. Und da wären wir schon beim zweiten Thema. In Führungsrollen fehlt mir noch Diversität. Das gilt es zu ändern, denn unterschiedliche Perspektiven bereichern die Branche. Also zusammengefasst: Ich würde mich darum kümmern, dass es unsere Branche auch in 20, 30 Jahren noch gibt. Und zwar nicht trotz AI, sondern wegen der vielen tollen, diversen Talente, die eine Chance bekommen haben.
Auf welche Arbeit bist Du am stolzesten?
Auf «Nemo Broke the Trophy» für die Mobiliar. Da kam für mich alles zusammen, was gutes Teamwork ausmacht. Aus einem zerbrochenen Pokal entstand zuerst eine Schadenskizze, noch nichts speziell Bahn- brechendes, aber dann entstand die Idee einer Pokal-Versicherung. Alles zusammen ergab dann eine – Achtung Buzzword – holistische Kampagne die wir in der Zusammenarbeit mit Media in 48 Stunden aus dem Boden stampften und die weltweit honoriert wurde. Ich liebe diese Momente, wenn jede Sekunde zählt und viele Köpfe zusammen Grosses entstehen lassen.
Was war das absurdeste Erlebnis deiner Kreativ-Karriere?
Ein Kunde hatte zum ersten Kennenlernen einen Wunsch geäussert. «We want to see creatives». «Say no more» haben wir uns gedacht. Ich sass also top-motiviert mit meiner Text CD vor einem 20-Personen-Gremium, bis wir verstanden haben, dass mit «creatives» nicht wir als Personen, sondern kreative Ideen gemeint waren. Da war einfach ein «S» zu viel ins Wort gerutscht. Es blieb dann auch beim ersten Date.
Wie zuversichtlich bist du mit Blick auf die Veränderungen in der Branche?
Offensichtlich ist die Branche gerade im Umbruch. Aber war sie das nicht schon immer? Aktuell entstehen immer mehr modulare Freelance-Kollektive. Das senkt Kosten und macht agil. Und AI ist natürlich ein omnipräsentes Thema. Trotzdem bleibe ich als Vertreterin einer grossen Agentur optimistisch. Ich glaube, es ist wie beim Dating: Für jede:n gibts den richtigen Match und am Schluss passiert die Magic im Zwischenmenschlichen. Darum glaube ich auch, dass grosse Agenturen weiterhin ihre Daseinsberechtigung haben, zum Beispiel für grosse Kunden, die eine gewisse Konstanz und Grösse brauchen. Das heisst aber nicht, dass wir nicht auch agil bleiben und uns an Marktveränderungen anpassen müssen – das mussten wir aber eigentlich schon immer.
Stationen der Karriere
Eigentlich wollte Dominique Magnusson Olympiasiegerin im Schwimmen werden, mit 160 cm Grösse waren jedoch alle immer ca. eine Armlänge schneller, darum ist sie dann doch in der Werbung gelandet und ganz glücklich darüber. Als Grafikerin bei TBWA angefangen, kurzen Zwischenstopp in DDB Kanada eingelegt, dann zu WIRZ und dann bei Jung von Matt gelandet, wo sie seit 5 Jahren Creative Director. Sie liebt starke Teams und Momente, in denen aus dem Chaos etwas Grosses entsteht. Wenn sie der Werbung kurz entkommt, macht sie Punk Musik, wandert über Konti- nente oder schaut Hufpflege-Content auf Facebook.
Auszüge aus den Arbeiten von Dominique Magnusson:

Sein Claim, wenn er Werber des Jahres werden würde: Wichtig ist, dass wir uns auf den Nachwuchs konzentrieren und ihm die Leidenschaft für gute kreative Kommunikation vermitteln.
m&k Was hat die Nomination zum Werber des Jahres in Dir ausgelöst?
Pablo Schencke: Erstens eine kleine Explosion im Gehirn zusammen mit einem Mini-Herzinfarkt, aber wirklich ganz «mini» zum Glück. Danach kam ein sehr schönes Mischgefühl von Stolz und Dankbarkeit. Nach 18 Jahren als Kreativer in der Schweiz ist das eine schöne Anerkennung, die ich sehr gerne mit mir nehme.
Was fasziniert Dich am Beruf des Werbers?
Es ist einfach ein Traumjob! Wir bekommen täglich viele Challenges, oder wie sie allgemein bekannt sind: Briefings, und automatisch öffnet sich eine Welt von möglichen Lösungen. Zum Beispiel habe ich neulich mit meiner 13-jährigen Tochter zusammen eine schöne Idee für die Post konzipiert, und am Ende ist daraus ein einminütiger Weihnachtsspot geworden.
Was ist anders am Beruf des Kreativen, als Du es Dir vorgestellt hast?
Fun Fact: Ich wusste nicht, was ich studieren sollte. Einen Tag, bevor ich mich für die Universität einschreiben sollte, schrieb meine Mutter drei Berufe auf drei Zettel: 1. Kunst, 2. Architektur, 3. Werbung. Sie hat diese umgedreht und gemischt, und ich musste mir einen aussuchen. So kam ich in die Werbung. Ich hatte keine Vorstellung davon, was es dazu braucht. Ich habe die «Archive»-Zeitschrift durchgeblättert oder Jukka-Brothers-Spots auf MTV angeschaut und wusste: Das ist es, was ich machen will. Dieses Glück dauert nun schon seit 24 Jahren.
Wie gehtst Du mit dem Druck um, auf Kommando kreativ sein zu sollen?
Die Kreativität ist bei mir zum Glück immer eingeschaltet. Und während meiner Ausbildung an der Ad School in Minneapolis habe ich sie auch intensiv trainiert. Jede Woche musste ich 100 Ideen präsentieren. Mein Ziel ist jetzt, das alles an unsere Youngsters weiterzugeben.
Wie können wir uns einen kreativen Tag im Leben von Dir vorstellen. Ein perfekter Arbeitstag.
Ein perfekter Arbeitstag wäre, wenn ich mich mit meinem langjährigen Kreativ-Partner Alex Jaggy hinsetze, um eine neue Kampagne zu konzipieren, und wir plötzlich eine Idee finden, die uns beide total triggert. Man spürt eine Art Elektrizität, eine riesige Freude und Faszination. Ein gutes Crispy-Chicken-Curry beim lokalen Thai hilft, den Tag noch perfekter zu machen.
Wie würdest Du deine Branche vertreten, wenn Du den Egon gewinnen würdest und für ein Jahr der Leuchtturm der kreativen Kommunikation wärst?
Mit viel Inspiration, positiver Energie und Leidenschaft. Wir bewegen Menschen und Marken. Wir gehen durch schwierige Zeiten, wo vieles unklar ist. Deswegen müssen wir als Branche zusammenhalten. Wichtig ist, dass wir uns auf den Nachwuchs konzentrieren und ihnen die Leidenschaft für gute Kreative-Kommunikation vermitteln – genau das wäre mein Ziel als Werber des Jahres.
Auf welche Arbeit bist Du am stolzesten?
Nur eine einzige Arbeit rauspicken kann ich leider nicht. Die Migros-Kampagne mit den Ortsschildern, der Film «Moneymaker» mit den Kleinkriminellen, «Chocolat ohne Trallala» mit Sir Rowan Atkinson, «The Password» für Sunrise, die weltweite SWISS-Kampagne und die SWISS-Schöggeli in Migros-Regalen und alle Arbeiten für Ochsner Sport, wo wir seit acht Jahren die Marke zu einer Love-Brand entwickelt haben. Phänomenales Teamwork von allen bei Thjnk und unseren Kunden.
Was war das absurdeste Erlebnis deiner Kreativ-Karriere?
Als ich mit Marco Odermatt einen Film für Sunrise in Chile drehte. Und zwar genau im kleinen Skigebiet, wo ich als Kind Snowboarden gelernt habe. Noch absurder: Danach assen wir mit der Schweizer Crew ein chilenisches Fondue mit Schnitzel, Kaktusfeigen und Dulce de Leche. Zwei Welten, die in Käse zusammengeschmolzen sind. Fantástico!
Wie zuversichtlich bist du mit Blick auf die Veränderungen in der Branche?
Ich bin sehr zuversichtlich. Ja, KI verändert Arbeitsprozesse, aber genau das macht es spannend. Technologie ist ein Tool, doch wirkungsvolle Kampagnen entstehen aus strategischem Denken, Kreativität und echtem Verständnis für Menschen und Marken. Was mich optimistisch macht: Wir haben die Chance, den Nachwuchs aktiv mitzunehmen. Die nächste Generation sollte lernen, KI sinnvoll einzusetzen, ohne die Essenz guter Kommunikation zu verlieren.
Stationen der Karriere
Pablo Schencke, Schweizer und Chilene, geboren in Santiago de Chile, ist Executive Creative Director, Mitglied der Geschäftsleitung und Partner von Thjnk Zürich. Nach seinem Studium an der Minneapolis School of Advertising arbeitete er bei Leo Burnett und 180 º in Santiago, dann bei Jung von Matt / 9 in Hamburg. 2008 kam er nach Zürich, wo er bei Spillmann /Felser / Leo Burnett, Jung von Matt /Limmat und Publicis tätig war. Seit 2011 ist er Mitglied beim ADC und ADCE sowie Dozent an der Ad School. Er gewann zahlreiche Preise bei Cannes Lions, D&AD, Clio, The One Show und weiteren internationalen Festivals.

