IAA Swiss Chapter startet ins Werbejahr 2026: Solidarität als Creative Fuel
Rund 100 Gäste eröffneten beim Neujahrsapéro des IAA Swiss Chapters im «Thrive» das Kommunikationsjahr 2026. Präsident Matthias Kiess setzte dabei einen klaren Ton: mehr Miteinander, mehr Diversität – und ein Programm, das bereits jetzt nach Kalender-Alarm klingt.

Es gibt diese Branchenabende, an denen man das Gefühl hat: Hier wird nicht nur angestossen – hier wird eingeloggt. Der traditionelle Neujahrsapéro des IAA Swiss Chapters gehörte genau in diese Kategorie. Rund 100 Kommunikations- und Werbeschaffende trafen sich im «Thrive», um das neue Jahr offiziell zu eröffnen: mit Gesprächen, Wiedersehen, neuen Gesichtern – und einem Moment, der bewusst über das Business hinausging.
«Diversität ist nicht Deko»
In seiner Ansprache begrüsste IAA-Präsident Matthias Kiess die Community – darunter auch über 25 neue Mitglieder, die das Chapter im vergangenen Jahr gewinnen konnte. Gleichzeitig schlug Kiess nachdenkliche Töne an. Mit Bezug auf die tragischen Ereignisse in Crans-Montana rief er dazu auf, Empathie und Solidarität wieder stärker zu leben – auch im Markt.
Seine Diagnose: zu viel Individualismus, zu viel eigene Agenda. Seine Forderung: mehr Protektionismus im positiven Sinn – und gleichzeitig mehr Zusammenhalt. Denn Vielfalt entsteht nicht automatisch. Sie braucht ein echtes Miteinander und den Willen, alle Marktteilnehmenden mitzunehmen. Kiess’ Botschaft war unmissverständlich: Diversität ist kein Buzzword, sondern der Nährboden für Kreativität, Innovation und Wirkung.
Das IAA-Jahr 2026: Agenda mit Zug nach vorn
Wer sich 2026 einen ruhigen Branchenkalender wünscht, ist bei der IAA nicht am richtigen Ort. Kiess gab einen Ausblick auf die Highlights:
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Ende Februar: CMO Panel
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12. März: Exklusiver Besuch bei Kühne + Nagel
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Juni: Präsenz an den Cannes Lions inklusive exklusivem Dinner
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25. September: Trend Talk zur Generalversammlung – mit Keynote von Fredrik Hårén zum Thema weltweite Kreativität
Besonders ausgebaut wird auch das Speed Mentoring: 2026 sind zwei Durchführungen geplant – und das Programm geht geografisch einen Schritt weiter. Neben Zürich macht es erstmals auch in Basel Halt.
International bleibt das Chapter ebenfalls sichtbar – unter anderem mit der United Conference in London sowie Creativity for Better im November in Bukarest.
Chantal Landis: das Rückgrat hinter dem Chapter
Ein starker Moment des Abends war die Würdigung von Chantal Landis, die das Swiss Chapter seit über zehn Jahren als Geschäftsführerin prägt. Kiess betonte, dass die IAA Schweiz im internationalen Vergleich sowohl bei der Mitgliederzahl als auch bei der Eventqualität ein Spitzenniveau erreicht habe – und dass dieses Niveau eng mit Landis’ Engagement verbunden sei.
Panettone, Networking – und ein guter Grund, dran zu bleiben
Nach dem offiziellen Teil blieb das, was diese Abende ausmacht: Gespräche, Verbindungen, neue Kontakte – und am Ende ein Gastgeschenk für den Heimweg. Ein Panettone. Kleine Geste, grosses Signal: Wir sehen uns wieder.
