Zu guter Letzt: Zirkulärer Karikaturenstreit
Anfang des Jahres sorgten die von der dänischen Zeitung Jyllands-Posten publizierten Mohammed-Karikaturen weltweit für kochende Gemüter und tödliche Proteste. Nun wurden iranische Karikaturen über den Holocaust in Dänemark publiziert.
Anfang des Jahres sorgten die von der dänischen Zeitung Jyllands-Posten publizierten Mohammed-Karikaturen weltweit für kochende Gemüter und tödliche Proteste. Irans grösste Zeitung Hamschahri reagierte mit einem Karikaturenwettbewerb zur Vernichtung der Juden im Zweiten Weltkrieg. In Teheran wurden die Bilder im Rahmen einer Ausstellung über die Judenvernichtung gezeigt. Dies sorgte für Debatten, weil Präsident Ahmadinedschad den Holocaust leugnet.
Diese Karikaturen wurden letzte Woche von einer dänischen Zeitung namens Information abgedruckt – womit die Geschichte wieder in ihr Ursprungsland zurückkehrte. Weitere Aufregung soll nun aber tunlichst vermieden werden: Der Jüdische Oberrabbiner in Dänemark, Bent Lexner, misst der Publikation keine nennenswerte Bedeutung bei.
