«Köppel auf dem Campus»?
Der Weltwoche-Verleger und Chefredaktor Roger Köppel plant ein neues Format öffentlicher Streitgespräche an Schweizer Universitäten.

Der Mord am amerikanischen Kulturkämpfer Charlie Kirk während einer Diskussion mit Studenten habe gezeigt, wie verwundbar die offene Streitkultur, die Auseinandersetzung mit Argumenten sei, so Roger Köppel in einer Medienmitteilung vom 12. September. Weiter schreibt Köppel, Charlie Kirk wäre bekannt für seine öffentlichen Auseinandersetzungen mit Studenten gewesen. Dass er während einer solchen Diskussion ermordet wurde, mache die Bedeutung von echter Debattenkultur umso sichtbarer.»
Vor diesem Hintergrund kündet Köppel eine Campus-Tour an Schweizer Universitäten an. Studierende sollen die Möglichkeit haben, Roger Köppel direkt herauszufordern – nicht in vorbereiteten Vorträgen, sondern in offenen Fragerunden. Rede und Gegenrede. Auch in der Schweiz werde heute vielerorts zu wenig miteinander diskutiert, so Köppel. Oft fehle das Verständnis für die Argumente der anderen Seite, und viele verharrten in ihrer eigenen Blase.
