Zürcher Journalistenpreis 2025: Diese zwölf Arbeiten sind im Rennen
Die Stiftung Zürcher Journalistenpreis hat die Nominierten für die diesjährige Auszeichnung bekanntgegeben. Zwölf herausragende Beiträge aus Schweizer Medien stehen im Fokus, drei davon werden am 13. Mai prämiert.
Die Stiftung Zürcher Journalistenpreis zeichnet seit 1980 journalistische Arbeiten aus, die sich durch aussergewöhnliche Qualität und Nachhaltigkeit auszeichnen. Für die Ausgabe 2025 hat eine Jury aus erfahrenen Medienschaffenden insgesamt 217 eingereichte Beiträge geprüft und zwölf davon nominiert. Drei Arbeiten in der Hauptkategorie sowie eine im Bereich Nachwuchs werden mit Preisen ausgezeichnet, die mit insgesamt 35’000 Franken dotiert sind.
In der Hauptkategorie wurden neun Beiträge nominiert. Die Vielfalt der Themen reicht von investigativen Recherchen über gesellschaftliche Analysen bis hin zu berührenden Porträts.
- Barbara Achermann, «Ein Fall für zwei», Das Magazin
- Marius Aschwanden, «Tod einer Primadonna», Berner Zeitung / Der Bund
- Renato Beck, «Der Graben durch das Dorf», Woz
- Markus Häfliger und Thomas Knellwolf, «Tausende Daten für Initiativen gefälscht: Unterschriften-Bschiss erschüttert die Schweiz», Tages-Anzeiger
- Carole Koch und Alan Cassidy, «Die Atomfamilie», NZZ am Sonntag
- Ivo Mijnssen, «Vor der Schlacht: Fällt Pokrowsk, könnten die Verteidigungslinien auf breiter Basis einbrechen», NZZ
- Pascal Ritter, «Die letzte Fahrt des Gino Mäder», Gruppetto Magazin
- Kaspar Surber, «Manus Abgang», Woz
- Benjamin Weinmann, «Blei für die Crème de la Crème», Schweiz am Wochenende
Im Bereich Nachwuchs konkurrieren drei junge Journalist:innen um den Newcomer-Preis: Lea Ernst («Cinema Sarajevo», NZZ am Sonntag Magazin), Linda Leuenberger («Das Geschäft mit der Hoffnung», CH-Media-Zeitungen) und Simon Maurer («Diagnosen im Ausland – zu Schweizer Tarifen», CH-Media-Zeitungen). Der Gewinner oder die Gewinnerin erhält ein Preisgeld von 5000 Franken.
Die Preisverleihung findet am 13. Mai im Zürcher Kaufleuten statt. Bundesrat Albert Rösti wird als Gastredner auftreten, während Nicola Steiner und Stiftungsratspräsident Hannes Britschgi durch das Programm führen. Die Jury setzt sich aus Christina Neuhaus (NZZ), Doris Kleck (CH Media), Brigitte Hürlimann (Republik), Paula Scheidt (NZZ am Sonntag), Dirk Schütz (Handelszeitung), Simon Jacoby (Tsüri.ch) und Cédric Fröhlich (Berner Zeitung/Tamedia) zusammen.
Der Zürcher Journalistenpreis wird von den Medienhäusern CH Media, NZZ, Ringier und Tamedia getragen und von verschiedenen Unternehmen sowie Institutionen finanziell unterstützt. Ziel der Auszeichnung ist es, Qualitätsjournalismus zu fördern und Arbeiten zu würdigen, die über den Tag hinaus Bestand haben.

