Wanderausstellung zum Thema Journalismus gestartet
Die zweisprachige Wanderausstellung «Auf der Suche nach der Wahrheit. Wir und der Journalismus» macht ab Freitag bis zum 6. Juli in der Zürcher Photobastei Halt. Sie zeigt, welche Rolle Medien in der Demokratie spielen, beleuchtet Herausforderungen wie Fake News und lädt die Besucher:innen ein, selbst journalistische Entscheidungen zu treffen.
Wie beeinflussen Medien unsere Wahrnehmung der Wahrheit? Mit dieser Frage beschäftigt sich die vom Verein Journalistory realisierte Ausstellung. Sie reflektiert, wie wichtig der Journalismus für die Meinungsbildung und die Demokratie ist.
Die interaktive Ausstellung führt durch verschiedene Stationen. Im Newsroom lösen Besucher:innen als Team eine journalistische Recherche – inklusive Zeitdruck und ethischer Abwägungen. An weiteren Stationen werden Medienkompetenz getestet, Fake News entlarvt und zentrale journalistische Ereignisse der letzten Jahrzehnte beleuchtet, darunter die Enthüllungen der Panama Papers oder die Rolle der Medien in der Corona-Pandemie.
Begleitend zur Ausstellung wird der Wettbewerb «Scoop!» ausgetragen. Teilnehmende können eigene journalistische Beiträge einreichen, die besten werden prämiert und veröffentlicht.
Die Wanderausstellung ist in zwei Exemplaren unterwegs. Die Tournee startete vergangene Woche im Kulturmuseum St. Gallen und ist auch ab Samstag im Käfigturm in Bern anzutreffen. Sie dauert bis 2026.

