Zu guter Letzt: Spielen Marsianer Golf?
Hoch defizitäre russische Raumprogramme eröffnen spezielle Werbemöglichkeiten: Für gutes Geld jagten Bordingenieure der ISS für einen kanadischen Golfausrüster einen Ball ins All.
Hoch defizitäre russische Raumprogramme eröffnen spezielle Werbemöglichkeiten: Für gutes Geld jagten Bordingenieure der ISS für einen kanadischen Golfausrüster einen Ball ins All.
Einen solchen Aussenbordeinsatz hatte Michail Tjurin wohl noch nie: Am vergangenen Mittwoch schlug er einen nur rund drei Gramm schweren Spezialgolfball ins All ab. Die Aktion ist Teil einer Werbekampagne des Golfausrüsters Element 21, der zu für eine unbekannte Summe den längsten Abschlag aller Zeiten einkaufte.
Ein Fehlschlag wäre verheerend: Würde der Ball statt in die Weiten des Weltraums im hochempfindlichen Sonnensegel der ISS landen, würde das gröbere Probleme bei der Energieversorgung der Raumstation mit sich bringen. Ebenso musste der Weltraumgolfer den Ball entgegen der Flugrichtung der am 7. Dezember startenden Discovery schlagen, denn die NASA befürchtete schon das schlimmste: Golfball crasht Space Shuttle.
Der Golfausrüster will mit der Werbeaktion nicht nur Golfbälle verkaufen, sonder auch an das erste Golfspiel auf dem Mond vor 35 Jahren erinnern. Damals schwang nämlich der US-Astronaut Shepard den Schläger – zum Spass, damals bezogen Raumprogramme ihre Mittel noch beim Staat. Spektakulär war es so oder so: Der Ball flog Meilen und Meilen und Meilen, wie auch der von Tjurin. Doch auch die teuerste Werbeaktion ist vergänglich: in drei Tagen wird der Ball verglühen. Zu hoffen bleibt, dass ihn nicht ein Marsianer zurück schlägt, und es dann doch zur Katastrophe kommt.
Einen solchen Aussenbordeinsatz hatte Michail Tjurin wohl noch nie: Am vergangenen Mittwoch schlug er einen nur rund drei Gramm schweren Spezialgolfball ins All ab. Die Aktion ist Teil einer Werbekampagne des Golfausrüsters Element 21, der zu für eine unbekannte Summe den längsten Abschlag aller Zeiten einkaufte.
Ein Fehlschlag wäre verheerend: Würde der Ball statt in die Weiten des Weltraums im hochempfindlichen Sonnensegel der ISS landen, würde das gröbere Probleme bei der Energieversorgung der Raumstation mit sich bringen. Ebenso musste der Weltraumgolfer den Ball entgegen der Flugrichtung der am 7. Dezember startenden Discovery schlagen, denn die NASA befürchtete schon das schlimmste: Golfball crasht Space Shuttle.
Der Golfausrüster will mit der Werbeaktion nicht nur Golfbälle verkaufen, sonder auch an das erste Golfspiel auf dem Mond vor 35 Jahren erinnern. Damals schwang nämlich der US-Astronaut Shepard den Schläger – zum Spass, damals bezogen Raumprogramme ihre Mittel noch beim Staat. Spektakulär war es so oder so: Der Ball flog Meilen und Meilen und Meilen, wie auch der von Tjurin. Doch auch die teuerste Werbeaktion ist vergänglich: in drei Tagen wird der Ball verglühen. Zu hoffen bleibt, dass ihn nicht ein Marsianer zurück schlägt, und es dann doch zur Katastrophe kommt.
