Publikumsrat der SRG.D öffnet zwei Dialogfenster

Der Publikumsrat der SRG Deutschschweiz (SRG.D) hat sich per 2025 neu aufgestellt. Mit dem Fokus auf Dialog und Austausch startet das Gremium in diesem Jahr einen Resonanzraum, der die Meinungen der Deutschschweizer Bevölkerung mit den Perspektiven von SRF-Programmschaffenden zusammenbringt.

(Screenshot: Srgd.ch)

Der Resonanzraum diene als Plattform, um programmbezogene Inhalte aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu diskutieren.

Er kombiniert physische und digitale Teilnahmemöglichkeiten. Die Dialogfenster werden durch Umfragen, Gruppendiskussionen, Einzelinterviews oder Einblicke in die Programmarbeit von SRF gestaltet. Interessierte Personen aus der Zivilgesellschaft können sich registrieren, die Themen und Formate variieren je nach Fragestellung.

«In Zeiten von Desinformation, News-Deprivation, Bild- und Videomanipulation und weiteren Herausforderungen für den unabhängigen Qualitätsjournalismus will der Publikumsrat Programmschaffende von SRF und die Deutschschweizer Bevölkerung näher zusammenbringen. Dadurch soll die Vertrauensbasis und die gegenseitige Wertschätzung gestärkt, das Verständnis für den Wert des medialen Service public gefestigt, und die SRG dauerhaft in der Gesellschaft verankert werden», fasst Andreas Häuptli, Präsident der SRG.D, den Auftrag des neuen Publikumsrats zusammen.

Zum Auftakt werden zwei Themen in sogenannten Dialogfenstern behandelt: die soziale Wirkung medialer Grossanlässe wie dem Eurovision Song Contest (ESC) und der Frauenfussball-EM sowie das veränderte Informationsverhalten junger Menschen.

Im ersten Dialogfenster steht die Frage im Mittelpunkt, ob die Übertragung solcher Grossanlässe den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt oder Kontroversen auslöst. Das zweite Dialogfenster widmet sich der zunehmenden Verschiebung der Mediennutzung hin zu Social-Media-Plattformen und den Auswirkungen auf die politische Mündigkeit junger Menschen. (pd/swi)

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