Zu guter Letzt: Sarah Kreuter und Urs Lehmann gewinnen Public Eye Film Award

Am Eröffnungstag des Weltwirtschaftsforums haben die Erklärung von Bern und Pro Natura am Mittwoch die unverantwortlichsten Konzerne gekürt. Erstmals vergeben wurde der Public Eye Film Award für den besten Videoclip zum Themea «Globalisierung und/oder Gerechtigkeit».

Am Eröffnungstag des Weltwirtschaftsforums (WEF) haben die Erklärung von Bern und Pro Natura in Davos am Mittwoch im Rahmen der Public Eye Awards zum dritten Mal die unverantwortlichsten Konzerne gekürt. Erstmals vergeben wurde in Kooperation mit Agent-provocatuer.ch zudem ein mit 3000 Franken dotierter Public Eye Film Award für den besten Videoclip zum Themenkomplex «Globalisierung und/oder Gerechtigkeit». Der Sieger-Spot von Sarah Kreuter und Urs Lehmann heisst «Dispersion». Gebrandmarkt mit dem Schmähpreis für besonders übles Firmenverhalten sind dieses Jahr der japanische Reifenmulti Bridgestone und der Basler Pharmariese Novartis. Die Schweizer Detailhändlerin Coop darf sich derweil mit dem erstmals an ein Unternehmen verliehenen Public Eye Positive Award schmücken.
Mit dem Public Eye wollen die Erklärung von Bern und Pro Natura vor Ort eine Gegenöffentlichkeit zum WEF schaffen. Die beiden Organisationen sind überzeugt, dass es direkten Druck braucht, um Konzerne zu respektvollem Umgang mit Mensch und Natur zu bewegen. Konkret fordern sie rechtlich verbindliche internationale Regeln zur Unternehmensverantwortung.

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