Zu guter Letzt: Second Life mausert sich zu ernstzunehmender Parallelwelt

Der Alltag verlagert sich dank Second Life immer stärker ins Netz. Immer mehr Menschen schaffen sich auf Second Life ein zweites Leben, das genau gleich oder aber auch ganz anders sein kann als das wirkliche.

Der Alltag verlagert sich dank Second Life immer stärker ins Netz. Immer mehr Menschen schaffen sich auf Second Life ein zweites Leben, das genau gleich oder aber auch ganz anders sein kann als das wirkliche. Vielleicht flüchten sie auch nur, um sich für kurze Zeit von der Realität zu verabschieden, um im Virtuellen die Realität zu übertölpeln.Bereits 3,2 Millionen User haben sich ein zweites Ich geschaffen und leben in einer parallelen Welt im Internet. Jeder kann eine eigene Rolle erfinden. Jeder ist hier drin sein eigener Regisseur und Schauspieler. Second Life ist das virtuelle Abbild der realen Welt. Dass immer mehr Konzerne wie zum Beispiel Toyota, Reebock oder BBC ihre Produkte auf der Internetplattform vertreiben, zeigt die Bedeutung, die die virtuelle Welt in den letzten Jahren erhalten hat. Weil Second Life immer mehr der realen Welt gleicht, entwickelt sich die Plattform zu einem ernstzunehmenden Wirtschaftsraum in dem reales Geld verdient werden kann. Reale Dollars können gegen die Second Life Währung Linden-Dollars getauscht werden. Es gibt sogar Menschen, die ihren realen Lebensunterhalt in der virtuellen Welt erwirtschaften.
Auch Schweizer Unternehmen fassen in Second Life Fuss. Das Neue Medien Haus Mitlinks eröffnet als erste Schweizer Agentur ein Büro, das alles rund um die Realisierung von Auftritten in dieser boomenden virtuellen Welt anbietet. Mitlinks entwickelt für Unternehmen Markenauftritte, dabei werden Gebäude und Werbepräsenzen realisiert und vielleicht gibt’s den Ronorp auch bald für alle Second Lifeler.

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