Zu guter Letzt: Indonesischem Playboy-Chefredaktor droht Gefängnis

Wegen der Veröffentlichung von unzüchtigem Material muss der Chefredaktor des indonesischen Playboys womöglich hinter Gitter: Das Blatt zeigt Damen mit nackten Beinen und tiefen Decolltés, was einigen gläubigen Muslimen gar nicht gut bekommt.

Wegen der Veröffentlichung von unzüchtigem Material muss der Chefredaktor des indonesischen Playboys womöglich hinter Gitter: Das Blatt zeigt Damen mit nackten Beinen und tiefen Decolltés, was einigen gläubigen Muslimen gar nicht gut bekommt. Die Staatsanwaltschaft verlangt eine Strafe von zwei Jahren. Erwin Arnada habe durch seine Publikation die Gesellschaft in Verwirrung gebracht und könne damit der Moral des Landes schaden. Der Angeklagte hingegen verteidigte sich mit dem Hinweis, dass im indonesischen Playboy im Gegensatz zu anderen Ausgaben keine Fotos nackter Frauen gezeigt werden. Auch finde man an indonesischen Kiosken andere Männerhefte, die weitaus mehr nackte Haut zeigen. Während des Prozesses am Dienstag demonstrierten Empörte vor den Toren des Gerichts in Jakarta. Seit dem Start steht das Heft unter Beschuss: Bereits nach vergangenen April hatten Kritiker das Redaktionsgebäude in der Hauptstadt angegriffen, worauf das Heft seinen Sitz von Jakarta auf die mehrheitlich hinduistische Insel Bali verlegte.

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