Zu guter Letzt: Ich möchte kein Eisbär sein
Knut hier, Knut dort, Knut überall, für Kuoni auch am Sandstrand. Das Reiseunternehmen nutzt ihn als Werbesujet für Flugreisen und einige, darunter die linke WochenZeitung WoZ, erklärten ihn kurzerhand zum Symbol des Klimawandels.
Knut hier, Knut dort, Knut überall, für Kuoni auch am Sandstrand. Das Reiseunternehmen nutzt ihn als Werbesujet für Flugreisen und einige, darunter die linke WochenZeitung WoZ, erklärten ihn kurzerhand zum Symbol des Klimawandels.
Ein Eisbär macht Karriere, aber nicht mehr im Zirkus Knie. Dem putzigen weissen Kerlchen kann man medial derzeit nicht entrinnen. Er ist das Tier der Stunde, und die Gunst der Stunde wollen alle nutzen. Die Schweizer Illustrierte geht mit ihm auf Leserfang, auf der Letzten des TagesAnzeigers hatte er ebenfalls seinen Auftritt und für Kuoni liegt er unter den Palmen. Wem der Gegensatz nicht auffällt, empfiehlt der Reisveranstalter dringend Ferien. Die Zürcher Wochenzeitung WoZ entdeckte nicht nur den einen Widerspruch, sondern witterte in der Anzeige auch ein subversives Statement zum Klimawandel. So gesehen ortete die stets spitzfindige WoZ-Redaktion gleich zwei Gegensätze, denn Flugreisen haben ja eine denkbar üble Ökobilanz. Grund genug, den Kuoni-Chef zum Gespräch zu zitieren, der dann aber beteuerte, dass zwischen der Klimadebatte und dem Bären keinerlei Zusammenhang bestehe, dass er einfach nur ein sehr herziger Werbeträger sei. Das könnte sich doch auch der WWF mal überlegen und sein Logo überarbeiten.
Ein Eisbär macht Karriere, aber nicht mehr im Zirkus Knie. Dem putzigen weissen Kerlchen kann man medial derzeit nicht entrinnen. Er ist das Tier der Stunde, und die Gunst der Stunde wollen alle nutzen. Die Schweizer Illustrierte geht mit ihm auf Leserfang, auf der Letzten des TagesAnzeigers hatte er ebenfalls seinen Auftritt und für Kuoni liegt er unter den Palmen. Wem der Gegensatz nicht auffällt, empfiehlt der Reisveranstalter dringend Ferien. Die Zürcher Wochenzeitung WoZ entdeckte nicht nur den einen Widerspruch, sondern witterte in der Anzeige auch ein subversives Statement zum Klimawandel. So gesehen ortete die stets spitzfindige WoZ-Redaktion gleich zwei Gegensätze, denn Flugreisen haben ja eine denkbar üble Ökobilanz. Grund genug, den Kuoni-Chef zum Gespräch zu zitieren, der dann aber beteuerte, dass zwischen der Klimadebatte und dem Bären keinerlei Zusammenhang bestehe, dass er einfach nur ein sehr herziger Werbeträger sei. Das könnte sich doch auch der WWF mal überlegen und sein Logo überarbeiten.
