Zu guter Letzt: Stefan Raab geht in den Freiheitskampf

Stefan Raab kämpft gegen Dieter Bohlen und bläst Sturm im Freiheitskampf für Max Buskohl. Raab fordert Freiheit für den Sänger Buskohl, der die RTL-Castingshow «Deutschland sucht den Superstar» aufgrund von Differenzen mit Dieter Bohlen freiwillig verlassen musste.

 Stefan Raab kämpft gegen Dieter Bohlen und bläst Sturm im Freiheitskampf für Max Buskohl. Raab fordert Freiheit für den Sänger Buskohl, der die RTL-Castingshow «Deutschland sucht den Superstar» aufgrund von Differenzen mit Dieter Bohlen freiwillig verlassen musste. Raab möchte ihn aus seinem Vertrag mit RTL herauslösen und ihn in seiner Sendung auftreten lassen. Raab bot ihm bereits Asyl, mitsamt der Versicherung finanzielle Vertragsstrafen zu übernehmen, doch der Sänger kam der Einladung nicht nach. Weshalb Raab nun eine Stufe weiter klimmt und in alter RAF-Manier zum Freiheitskampf bläst. Letzte Woche schmückte er sein Studio mit Transparenten wie «RTL, Max her, aber schnell» oder «Hopp, hopp, hopp, Auftrittsverbot Stopp». Kurz nach seiner Einleitung präsentierte er das Motiv, das im Zentrum seiner Kampagne steht: Eine Fotomontage, die das 1977 von der RAF an die Presse geschickte Foto des entführten Hannes-Martin Schleyer nachstellt, jedoch Max Buskohl und im RAF-Maschinengewehr-Logo die Buchstaben RTL zeigt. Buskohl hält anscheinend ein Blatt in der Hand, auf dem handgeschrieben steht: Seit 196 Tagen Gefangener von R.T.L.
An Grobschlächtigkeit hat es dem gelernten Metzger Raab ja noch nie gemangelt. Und wahrscheinlich geht es in diesem Kampf wahrscheinlich auch weniger um die Freiheit von Bushkohl als vielmehr um den Quotenkampf zwischen Raab und Bohlen. Nicht auszuschließen, dass der nicht einmal materiell anwesende Max Buskohl dabei zwischen den beiden TV-Schlachtrössern Bohlen und Raab zerrieben wird, denn jede Schlacht hat bekanntlich ihre Opfer.

More articles on the topic