Zu guter Letzt: Wiesen-Werbung muss noch nicht ins Gras beissen

Seit ein paar Tagen prangt neben der Autobahn A1 bei Gossau eine sehr eigenwillige Werbung: In eine Wiese gemäht steht gross Ipsuisse.ch. Seither wird die Wiesen-Werbung heftig diskutiert.

 Seit ein paar Tagen prangt neben der Autobahn A1 bei Gossau eine sehr eigenwillige Werbung: In eine Wiese gemäht steht gross Ipsuisse.ch. Seither wird die Wiesen-Werbung heftig diskutiert. Der Stadtpräsident der Stadt Gossau hatte grundsätzlich nichts dagegen, das Bundesamt für Strassen hingegen schon: Werbung neben der Autobahn sei generell verboten. Ausserdem sei der Blick der Autofahrer für gewisse Zeit abgelenkt, was gefährlich sein könnte. Dies berichtete 20 Minuten letzte Woche.  
Nun verzichtet aber die Polizei laut SDA vorläufig darauf, den Schriftzug zu mähen. Die Wiesen-Werbung wurde nochmals einer genauen Prüfung unterzogen, so heisst es in einer Mitteilung der Polizei vom Mittwoch. Dabei sei auch die Verhältnismässigkeit einer Ersatzvornahme (Mähenlassen der Wiese) beurteilt worden. Die Polizei hat deshalb gegen den Landbesitzer Anzeige erstattet. Der Fall liegt nun beim Untersuchungsrichter.
 
Die Debatte um die Wiesen-Werbung kommt beinahe der Aufregung um die Kornkreise nahe. Allerdings besteht kein Zweifel, was die Urheberschaft angeht: IP-Suisse darf sich auch weiterhin über ihre Publicity freuen.

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