Zu guter Letzt: Rolling Stone wird grün
Amerika steigert sich immer mehr in die Rolle des einzig wahren Klimaschützers. New York möchte umweltfreundlichste Stadt werden, JP Morgan gründete eine Investitionsabteilung für alternative Energien und nun erhebt sich das Rolling Stone in den Status des umweltfreundlichsten Magazins.
Amerika steigert sich immer mehr in die Rolle des einzig wahren Klimaschützers. New York möchte umweltfreundlichste Stadt werden, JP Morgan gründete eine Investitionsabteilung für alternative Energien und nun erhebt sich das Rolling Stone in den Status des umweltfreundlichsten Magazins. Das amerikanische Magazin für Musik und Popkultur Rolling Stone ist die erste Zeitschrift weltweit, die auf kohlendioxidfreien Papier druckt. Ab der Ausgabe vom 28. Juni 2007 erscheint das Magazin in Catalyst Cooled Papier, einer umweltfreundlichen Papierart des Papierherstellers Catalyst Paper. Wie einer Meldung von Worldpressonline.com zu entnehmen ist, entstehe das Papier in einem speziellen Verfahren, bei dem kein Kohlendioxid in die Umwelt gelange. Doch nicht nur auf materiellem Weg möchte Rolling Stone die Welt verbessern, sondern auch auf ideologischem, denn die erste Ausgabe auf umweltbewusstem Papier widmet sich voll und ganz dem Schutz des Planeten. Ob das Papier aber von abgeholzten Wäldern oder von sonst wo stammt, wird nicht ersichtlich und der Transport des Magazins in die halbe Welt vermindert den Kohlendioxidwert in der Umlaufbahn wohl auch nicht wirklich. Aber zumindest ist der Wechsel zum neuen Papier ein erster Schritt in Richtung Achse des Grünen.
