Zu guter Letzt: Die Di-Mania grassiert
Die von der gelben Presse als «Prinzessin der Herzen» apostrophierte Diana ist in der Medienwelt so präsent wie anno dazumal, als sie im Tigerprint-Badeanzug händchenhaltend mit Dodi AI-Fayed fotografiert wurde.
Die britische Prinzessin Diana ist auch zehn Jahre nach ihrem Tod noch immer noch allgegenwärtig. Zum «Diananniversary», wie das traurige Jubiläum mittlerweile betitelt wird, gibt es diesen Sommer einen wahren Marathon des Gedenkens. Dazu gehören ein Riesen-Popkonzert im neuen Londoner Wembley-Stadion, einen Gedenktag an Dianas und Charles Märchenhochzeit – die notabene in einer unglücklichen Ehe endete – und ein Memorial-Anlass zum Todestag am 31. August. Diana-Konzerte, Diana-Briefmarken, Diana-Ausstellungen und Diana-Bücher überschwemmen den Markt. Ein eigenes Wort ist schon für den Hype kreiert worden: «Di-Mania». Die von der gelben Presse als «Prinzessin der Herzen» apostrophierte Diana ist in der Medienwelt so präsent wie anno dazumal, als sie im Tigerprint-Badeanzug händchenhaltend mit Dodi AI-Fayed fotografiert wurde.
Zuletzt allerdings war die Prinzessin als mediengeil und berechnend beschrieben worden. «Diana kontrolliert ihr Image nicht mehr, wie sie das noch zu Lebzeiten mit solch grosser Gerissenheit konnte», schrieb die englische Zeitung Observer. Zu wünschen bleibt, dass sich die Medienlandschaft künftig von selbst ernannten Medienprinzessinnen zu emanzipieren vermag, ohne dass diese einen tragischen Tod an einem Pariser Autobahnpfeiler finden müssen.
Zuletzt allerdings war die Prinzessin als mediengeil und berechnend beschrieben worden. «Diana kontrolliert ihr Image nicht mehr, wie sie das noch zu Lebzeiten mit solch grosser Gerissenheit konnte», schrieb die englische Zeitung Observer. Zu wünschen bleibt, dass sich die Medienlandschaft künftig von selbst ernannten Medienprinzessinnen zu emanzipieren vermag, ohne dass diese einen tragischen Tod an einem Pariser Autobahnpfeiler finden müssen.
