Relaunch: Aus der ProgrammZeitung wird die Proz
Das Kulturmagazin für den Raum Basel erscheint am Freitag erstmals im grosszügigen Layout mit separater Agenda. Gleichzeitig launcht die neu gestaltete Website mit zusätzlichen Funktionen wie ein E-Paper für Abonnierende, bessere Filter für die Online-Agenda und einen eigenen Auftritt für Ausstellungen.
Die ProgrammZeitung aus Basel heisst ab sofort Proz – Kultur im Raum Basel. Begründet wird der Namenswechsel damit, dass die Proz ist längst keine Zeitung mehr sei und dass das inhaltliche Angebot eine simple Programmübersicht übersteige. Gleichzeitig will die Proz ihre Wurzeln nicht vergessen und auch jene ansprechen, die den Titel noch unter dem alten Namen kennen.
Im monatlich erscheinenden Print-Magazin stellt Proz Menschen vor, die Kultur machen, beleuchtet Hintergründe in der Kulturbranche, setzt sich mit dem Kulturschaffen auseinander und gibt Tipps für eigene Kulturerlebnisse. Ergänzt wird der redaktionelle Teil durch über 50 Veranstalterbeiträge pro Ausgabe und eine Agenda mit Kulturevents für jeden Tag des Monats.
Das spiegelt sich ab sofort auch in einem neuen, grosszügigen Layout wider: Die redaktionellen Artikel erhalten deutlich mehr Raum, der Bildanteil ist gestiegen und die Leserführung wurde verbessert. Zudem wurde die Agenda aus dem Magazin ausgegliedert: Sie erscheint neu als eigenes Heft. Zudem können Abonnent:innen der Proz das Kulturmagazin neu auch als E-Paper lesen.
Überarbeitete Website
Zeitgleich mit dem Erscheinen der Zeitschrift wird die komplett überarbeitete Website Proz.online aufgeschaltet. Sie hat einerseits einen zeitgemässen Look erhalten, wobei insbesondere auf eine klare Trennung zwischen Print-Magazin und Online-Agenda geachtet wurde. Zudem wurden viele weitere Funktionen hinzugefügt, und mittels responsiveness wird die Nutzung auf verschiedenen Geräten gewährleistet.
In der Online-Agenda wurde die Anzahl Filter massiv ausgebaut – von einem Dutzend auf knapp 60 Sparten. Beispielsweise kann im Bereich Musik gezielt nach Genre gefiltert werden. Die Sparten lassen sich zusätzlich mit einem Filter nach Zielgruppen kombinieren, sodass es beispielsweise möglich ist, Theaterstücke zu finden, die auch für Kinder geeignet sind. Zudem erhalten Ausstellungen in Museen, Galerien und Kunsträumen einen eigenen Auftritt – etwas, was in der Kunst- und Museumsstadt Basel längst überfällig war.
«Durch den neuen Auftritt kann die Proz ihrer Rolle als wichtige Plattform für das Kulturleben im Raum Basel jetzt noch besser gerecht werden», wird Redaktionsleiterin Sabine Knosala in einer Mitteilung zitiert. Die Proz ist eigenen Angaben zufolge das einzige Medium in der Region Basel, das sich ausschliesslich der Kultur widmet. Seine wichtigsten Standbeine sind das gedruckte Magazin und die kostenlose Online-Agenda auf der Website.
Das Relaunch-Projekt für die Proz wurde vom Bundesamts für Kultur und dem Kanton Basel-Stadt unterstützt.

