Stöckli Swiss Sports gewinnt Gfm-Marketingpreis 2023

Die Gfm vergab am Dienstagabend ihren Marketingpreis 2023. Gewinnerin der diesjährigen Auszeichnung ist Stöckli Swiss Sports. CEO Marc Gläser und Chief Consumer Officer Christian Gut nahmen den renommierten Preis im Zürcher Kaufleuten entgegen.

(Bilder: m&k Werbewoche.ch/Beat Hürlimann)

Stöckli konnte die Gfm-Jury mit einer klaren Positionierung und innovativen Produkten überzeugen. zudem sei es Stöckli über die Jahre immer gelungen, sich an veränderte Bedingungen anzupassen und die «Go-to-Market»-Strategie von Direct-to-Consumer D2C auf B2B2C zu adaptieren.

Das siegreiche Stöckli-Team mit Marcus Schögel (zweiter von rechts)

Mit dem «Jahrespreis der Stiftung für Marketing in der Unternehmensführung» würdigt die Gfm jährlich ein Unternehmen, das sich durch herausragende Marketingleistungen auszeichnet. Bewertet werden für den Gfm-Marketingpreis erfolgreiche unternehmerische Resultate, die in hohem Ausmass innovativen Marketingstrategien und effektiven Massnahmen zuzuschreiben sind.

Gemäss Marcus Schögel, Präsident des Stiftungsrates, waren verschiedene Punkte für die Wahl von Stöckli zum Marketingpreisträger 2023 ausschlaggebend. Darunter die einzigartige (Premium)-Positionierung der Marke in einem intensiven Wettbewerbsumfeld, der Fokus auf Leistungsvorteile (Technologie, um Qualität zu bieten), die innovativen Services (Ski-Abonnemente etc.) und die Adaption des «Go-to-Market» von D2C zu B2B2C an veränderte Bedingungen (Post-Covid).

Die Jury glaubt auch, dass Stöckli diesen Preis verdient hat, da es ganz allgemein erfolgreich auf marktorientierte Unternehmensführung setzt. Besonders beeindruckend ist die internationale Präsenz von Stöckli mit 60 Prozent des Geschäfts im Ausland und 900 Fachhändlern. Diese Dynamik im Channel Management und im Channel Mixer ist bemerkenswert, betont Schögel in seiner Laudatio.

Moderierte souverän und sympathisch durch den Abend: Sandra Studer

Stöckli hat auch Experimente gewagt, wie beispielsweise den Eintritt in den Fahrradmarkt, selbst wenn sie manchmal scheiterten. Diese Bereitschaft, Neues auszuprobieren, wird heute als notwendig angesehen.

Während der Pandemie hat das Unternehmen seine Vertriebsstrategie angepasst und ist auf Fachhändler eingegangen. Diese Anpassungsfähigkeit und die hohe Qualität und Innovation in den Produkten haben beeindruckt.

Die Laudatio betont weiter, dass die Schweiz und ihre Unternehmen, wie Stöckli, sich nachhaltig differenzieren können, indem sie sich auf Innovation, Produktqualität, Kundenorientierung und Mehrwert konzentrieren. Marketing bedeutet auch, die Kundennachfrage zu verstehen und darauf einzugehen. Dieser Weg ermöglicht es, sich in den Märkten weiterhin zu behaupten und den Wettbewerbern einen Schritt voraus zu sein. Schögel im Originalwortlaut:

«Marketing heisst ja nicht nur dem Kunden was Gutes tun, sondern Marketing ist vor allen Dingen das Abgreifen von Zahnungsbereitschaft. Wir können aus dem Zugang Schweiz, Qualität, Kundenorientierung, Mehrwert erzeugen, da müssen andere ganz lange für strecken. Und wenn wir uns nicht darauf einlassen, uns zu sagen, dann lass uns weiter hoch in die Märkte gehen, dann werden wir irgendwann das Problem kriegen, dass andere sagen, das können wir auch.»

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