Zu guter Letzt: Second Life durchbricht soziale Barrieren
Irgendwie kommt Second Life nicht aus den Medien raus. Erst verhiess die Medienlandschaft Second Life als das neue Wunderding, zig Unternehmen eröffneten virtuelle Niederlassungen und verkauften ihre Produkte und nun soll die Internetplattform autistischen Menschen zu Kontakten verhelfen.
Irgendwie kommt Second Life nicht aus den Medien raus. Erst verhiess die Medienlandschaft Second Life als das neue Wunderding, zig Unternehmen eröffneten virtuelle Niederlassungen und verkauften ihre Produkte und nun soll die Internetplattform autistischen Menschen zu Kontakten verhelfen. Nach einem Bericht von Pressetext verhilft das Internet und speziell virtuelle Welten wie Second Life autistischen Menschen oder sonst bei sozialen Kontakten beeinträchtigten Menschen zu einem wichtigen Ort der Kommunikation. So gibt es in Second Life verschiedene Inseln für Menschen, die an Autismus leiden, auf denen sie mit gesunden Menschen und solchen mit derselben Krankheit behafteten in Kontakt treten können. Der virtuelle Raum kann so als Übungsplatz für Situationen im echten Leben genutzt werden. Der Bericht erwähnt die Autismus-Expertin Brita Schrimer, die für Autisten das Internet positiv bewertet. Ihrer Ansicht nach suchen Autisten im Internet nicht nur nach Informationen, sondern sehen darin eine Möglichkeit in soziale Interaktion zu treten und sich mit anderen auszutauschen. So können selbst autistische Menschen, die die verbale Sprache nicht benutzen, im Internet gleichberechtigte Kommunikationspartner sein.
