Zu guter Letzt: Emotionen gegen den Klimawandel

Wer Publicity will zieht sich aus. Nicht Paris Hilton, sondern Greenpeace hat diese Regel einmal mehr bestätigt. In einer Aktion gegen Klimaerwärmung posierten 600 Menschen posierten am Samstag nackt auf dem Aletschgletscher für den US-Fotografen Spencer Tunick.

 Wer Publicity will zieht sich aus. Nicht Paris Hilton, sondern Greenpeace hat diese Regel einmal mehr bestätigt. In einer Aktion gegen Klimaerwärmung posierten 600 Menschen posierten am Samstag nackt auf dem Aletschgletscher für den US-Fotografen Spencer Tunick. Mit der Aktion wollte die Umweltorganisation Greenpeace auf die Auswirkungen der Klimaerwärmung aufmerksam machen, so die SDA. Greenpeace-Kampagnenleiter Markus Allemann äusserte sich auf Anfrage sehr zufrieden mit dem Aufmarsch. Die Teilnehmergruppe sei bunt gemischt: Auch Menschen fortgeschrittenen Alters hätten posiert. Angereist seien die Nacktmodelle aus der Deutschschweiz, der Westschweiz und aus dem Ausland. Das Wetterglück war den Nacktmodellen hold: Die Temperaturen seien relativ mild gewesen und der Wind habe nur schwach geweht, sagte Allemann. Mit Frottee-Schlarpen und kleinen Matten sorgte die Organisation dafür, dass die Posierenden nicht auf dem Gletscher festfroren. Gemäss den Klimaberichten des UNO-Klimarats IPCC blieben noch acht Jahre, um Schritte zur drastischen Reduktion von Treibhausgasen einzuleiten. Die Fakten alleine reichten offenbar nicht, um die Entscheidungsträger zum Handeln zu bringen, sagte Allemann. Deshalb brauche es nun Emotionen als Argumente.

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