So macht die Aids-Hilfe Schweiz Mut für Gespräche

Die neue Kampagne für Dr. Gay (Aids-Hilfe Schweiz) rückt die Bedeutung mentaler Gesundheit in der queeren Community ins Zentrum und soll Mut und Lust machen, über Gefühle zu sprechen. Dabei sollen auch WhatsApp-Anregungen unterstützen.

Auch in der LGBTQIA+-Community sind Ausgrenzung, Diskriminierung oder soziale Isolation allgegenwärtig. Und auch hier werden sie zu oft totgeschwiegen. Mit bisweilen tiefgreifenden Konsequenzen für die mentale Gesundheit von Betroffenen. Dr.Gay bringt das Thema jetzt auf den Tisch. «Reden wir. Über uns»: So fordert die Awareness-Kampagne Menschen auf, den ersten Schritt zu wagen und offen über das zu sprechen, was sie plagt, verunsichert und ängstigt. Denn reden hilft und stärkt die psychische Verfassung – ganz besonders gilt das für Gespräche mit nahestehenden Menschen, die man gern hat.

WhatsApp-Anregungen für Gespräche

Mit authentischen Bildern aus echten Freundschaften spricht die Kampagne die queere Zielgruppe ehrlich und auf Augenhöhe an. Sie macht Mut, über den eigenen Schatten zu springen und sich aus seiner «mentalen Höhle» zu wagen. Zusätzlich zu klassischen on- und offline-Massnahmen bietet die Kampagne auf drgay.ch/talk inspirierende WhatsApp-Anregungen für mutige Gespräche über Gefühle, Sorgen und versteckte Wünsche. Natürlich bietet sie auch Infos und Kontakte zu psychologischen Fachpersonen, die ein offenes Ohr und hilfreiche Ratschläge haben.


Verantwortlich bei Aids-Hilfe Schweiz: Florian Vock (Gesamtverantwortung); Marc Eggenberger (Konzeption und Digitales); Vinicio Albani (Angebote); Mary Manser (Web). Verantwortlich bei Agentur TKF Kommunikation & Design: Tim Stockmar (Creative Direction); Nina Boschetti (Grafik); Larissa Ebneter (Beratung); Jan Thoma (Development). Verantwortlich bei Agentur digital/organizing: Julijana Mirosavljevic (Social Media). Fotografie: Tatjana Rüegsegger.

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