Zu guter Letzt: Handys gegen Hunger

Im Rahmen des Millenium Villages Projektes statten die Vereinten Nationen 79 Dörfer in zehn afrikanischen Staaten mit modernster Mobilfunktechnologie aus. Bald sollen gemäss der UNO insgesamt eine halbe Million «der Ärmsten der Armen» per Handy telefonieren können, berichtet Pressetext.ch.

 Im Rahmen des Millenium Villages Projektes statten die Vereinten Nationen 79 Dörfer in zehn afrikanischen Staaten mit modernster Mobilfunktechnologie aus. Bald sollen gemäss der UNO insgesamt eine halbe Million «der Ärmsten der Armen» per Handy telefonieren können, berichtet Pressetext.ch. Es gehe nicht in erster Linie darum Handys zu verteilen, sondern technische Infrastruktur bereitzustellen, die vorrangig die lokale wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung fördern soll. «Davon profitiert – als Nebeneffekt – auch die Wirtschaft der Geberländer», erklärt Michael Obrovsky vom Österreichischen Forschungsinstitut für Internationale Entwicklung. Dass die Geberländer profitieren, ist der wahrscheinlichste Effekt des Vorhabens. Ob diese Geste jedoch «den Ärmsten der Armen» von unmittelbarem Nutzen sein wird, ist noch ungewiss. Denn zwar können sie bald ohne Probleme eine Pizza bestellen, doch wie sie für die Mahlzeit bezahlen, bleibt weiterhin offen. Ein Jammer, dass Handys und Antennen so schlecht schmecken.

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