Zu guter Letzt: Von der Geburt eines (altbekannten) Missionars
Wieder mal nicht mit einem neuen Rap-Song oder seinem Label Bad Boy Entertainment, sondern mit einem neuen Werbedeal macht Sean Combs alias Puffy, Puff Daddy oder auch P.Diddy derzeit von sich reden.
Wieder mal nicht mit einem neuen Rap-Song oder seinem Label Bad Boy Entertainment, sondern mit einem neuen Werbedeal macht Sean Combs alias Puffy, Puff Daddy oder auch P.Diddy derzeit von sich reden. Wie der Internetdienst «E! Online» berichtet, hat der Rapper, Gastronom (er führt die Restaurantkette Justin’s), Kleiderfabrikant (Sean John), Parfumeur (Unforgivable) und Sexsymbol (siehe ) soeben einen lukrativen Vertrag mit einem Spirituosen-Hersteller abgeschlossen.Wenn Combs es schafft die noch weitgehend unbekannte Wodka-Marke Ciroc an die richtige Kundschaft zu bringen, winken ihm angeblich ganze 100 Millionen Dollar (rund 117 Millionen Franken) Prämie. Der Jetsetter und professionelle Partytiger soll nicht nur Einfluss auf die Marketing-Strategie des Edel-Wodka haben, er soll auch darüber entscheiden können, in welchen Läden das Feuerwasser zu erwerben sein wird.
Ein eher überraschender Schritt, reagierten doch zuletzt verschiedene Hersteller edler alkoholischer Getränke eher ablehnend auf die Konsumbekenntnisse aus der HipHop-Szene. So distanzierte sich beispielsweise ein Vertreter des französischen Champagner-Herstellers Cristal vehement von der Gratiswerbung, die Rapper seit Jahren für seine Marke betrieben, indem sie den Namen fleissig in ihren Tracks erwähnten. Er bezeichnete die Rapper quasi als unwürdige Konsumenten – er sprach von «unwillkomener Aufmerksamkeit» – seines teuren Blubberwassers. Daraufhin nahm Rapper Jay-Z die Marke in seinen 40/40-Nachtclubs aus dem Verkauf.
Combs will sich nun richtig ins Zeug legen. Der Job werde seine «tägliche Aufmerksamkeit» bekommen, sagte der von der Qualität des Produkts überzeugte, mittlerweile nur noch nebenberuflich als Musikproduzent amtende «Bad Boy»: «Ich denke, wir können eine Menge Leute bekehren.» Vielleicht sollte er eine Werber-Sekte gründen.
Ein eher überraschender Schritt, reagierten doch zuletzt verschiedene Hersteller edler alkoholischer Getränke eher ablehnend auf die Konsumbekenntnisse aus der HipHop-Szene. So distanzierte sich beispielsweise ein Vertreter des französischen Champagner-Herstellers Cristal vehement von der Gratiswerbung, die Rapper seit Jahren für seine Marke betrieben, indem sie den Namen fleissig in ihren Tracks erwähnten. Er bezeichnete die Rapper quasi als unwürdige Konsumenten – er sprach von «unwillkomener Aufmerksamkeit» – seines teuren Blubberwassers. Daraufhin nahm Rapper Jay-Z die Marke in seinen 40/40-Nachtclubs aus dem Verkauf.
Combs will sich nun richtig ins Zeug legen. Der Job werde seine «tägliche Aufmerksamkeit» bekommen, sagte der von der Qualität des Produkts überzeugte, mittlerweile nur noch nebenberuflich als Musikproduzent amtende «Bad Boy»: «Ich denke, wir können eine Menge Leute bekehren.» Vielleicht sollte er eine Werber-Sekte gründen.
