Zu guter Letzt: Ist die Golden Globes-Gala noch zu retten?

Der seit Wochen andauernde Arbeitskampf der Drehbuchautoren in Hollywood spitzt sich weiter zu: Die Autorengewerkschaft WGA kündigte an, sie werde die Verleihung der Golden Globes am 13. Januar bestreiken.

 Der seit Wochen andauernde Arbeitskampf der Drehbuchautoren in Hollywood spitzt sich weiter zu: Die Autorengewerkschaft WGA kündigte an, sie werde die Verleihung der Golden Globes am 13. Januar bestreiken. Die Golden Globe-Gala werde nämlich von der Produktionsfirma Dick Clark Productions organisiert, hiess es zur Begründung. Und gegen diese Firma werde gestreikt, weil auch sie ihre Autoren ausbeute. Man wird dieses Jahr also wohl vergeblich nach über den roten Teppich schreitenden Drehbuchautoren Ausschau halten. Doch den Veranstaltern schwant noch Schlimmeres: Die Gala könnte durch eine Streikpostenkette behindert werden, was viele Stars in einen Konflikt stürzen dürfte. Und siehe: Schauspielerin Glenn Close hat sich bereits solidarisch mit der WGA erklärt – sie würde niemals eine Streikpostenkette durchbrechen.
Bleibt für die Golden Globes – Veranstalter zu hoffen, dass das eine oder andere Sternchen gewillt sein wird, die Streikpostenkette zu überwinden. Tom Hanks und Johnny Depp jedenfalls werden die Kette wohl mit Genuss durchbrechen – ihre aktuellen Projekte werden ebenfalls durch den Autorenstreik blockiert.

More articles on the topic