Zu guter Letzt: Singender Eisbär verhindert
Seit zwei Monaten entlockt das Eisbär-Baby Flocke, domiziliert im Nürnberger Zoo, den Betrachtern zahlreicher Pressefotos ein begeistertes «Jöö». Schlagerstar Patrick Lindner wollte anscheinend lieber ein anderes Geräusch hören, jenes von klingelnden Kassen nämlich.
Seit zwei Monaten entlockt das Eisbär-Baby Flocke, domiziliert im Nürnberger Zoo, den Betrachtern zahlreicher Pressefotos ein begeistertes «Jöö». Schlagerstar Patrick Lindner wollte anscheinend lieber ein anderes Geräusch hören, jenes von klingelnden Kassen nämlich. Er machte geltend, dass sein damaliger Lebenspartner Michael Link im April 1994 die Marke «Flocke» geschützt habe. Das hätte bedeutet, dass der Sänger bei der Vermarktung des kleinen Fellballs möglicherweise mitverdient hätte. Linders Anwalt mit dem schönen Namen Alexander Unverzagt erklärte jedenfalls gegenüber dem deutschen Kommunikationsfachblatt Kontakter, dass er sich mit dem Thema Flocke intensiv beschäftige. Das passte der Stadt Nürnberg wohl nicht in den Kram, sie würde von der massvollen Vermarktung des Eisbär-Babys lieber selber profitieren. Für die Stadtväter scheint es nun Entwarnung zu geben. Auf der Website Flocke-eisbaer.de heisst es nämlich, dass Lindner die Markengebühren nicht mehr bezahlt habe und der Schutz deshalb verfallen sei. Sollte sich diese Meldung bestätigen, wird sich Lindner bestimmt schwarz ärgern darüber, dass er mit dem schneeweissen Eisbärchen nicht den grossen Reibach machen kann.
