Zu guter Letzt: Come in und finde wieder heraus

Der Grossteil der Leute versteht die englischen Slogans in der Werbung nicht, sollen Untersuchungen gezeigt haben. Nun kann Entwarnung gegeben werden: Laut einer neuen Studie hängt es nämlich nicht von der Sprache ab, ob ein Claim beim Betrachter ankommt oder nicht.

 Der Grossteil der Leute versteht die englischen Slogans in der Werbung nicht, sollen Untersuchungen gezeigt haben. Wir haben kurz darüber berichtet (siehe ). Nun kann Entwarnung gegeben werden: Laut einer Studie zur Wirkung englischer Slogans in der Deutschschweizer Anzeigenwerbung hängt es nicht von der Sprache ab, ob ein Claim beim Betrachter ankommt oder nicht. Um zu gefallen, müsse ein Spruch nicht unbedingt englisch sein. Dass viele englische Claims von den Betrachtern gar nicht verstanden werden, ist für die Autorin der Studie, Ursina Kellerhals, übrigens nicht zwangsweise ein Nachteil. Die Bedeutungsunschärfe lasse für jeden die Interpretation zu, die am glaubhaftesten, positivsten oder idealsten erscheine, wird sie in der Aargauer Zeitung zitiert. An dieser Stelle sei an den unvergessenen Claim von Douglas erinnert: «Come in and find out», im Volksmund öfters übersetzt als «Komm rein und finde wieder raus». Die Verantwortlichen fanden wohl diese Interpretation alles andere als glaubhaft, positiv und ideal. Es heisst nun nämlich bieder, aber unmissverständlich: «Douglas macht das Leben schöner».

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