Zu guter Letzt: Wie bringe ich mein Kind zum Lachen?
Nun ist sie wohl endgültig vorbei, die Zeit des Tamagotchis. Denn wer will sich schon mit dem Hätscheln eines Küken abgeben, wenn er ein kleines niedliches Baby pflegen kann? Dies hat sich wohl auch der Verlag Dtp Young gedacht und ein Nintendo-Game kreiert, bei dem es genau darum geht.
Nun ist sie wohl endgültig vorbei, die Zeit des Tamagotchis. Denn wer will sich schon mit dem Hätscheln eines Küken abgeben, wenn er ein kleines niedliches Baby pflegen kann? Dies hat sich wohl auch der Verlag Dtp Young gedacht und ein Nintendo-Game kreiert, bei dem es genau darum geht: In «My little Baby» können sich «grosse Schwestern, Babysitterinnen, Schwangere und alle anderen Frauen jeden Alters liebevoll um ein süsses Baby kümmern», wird der Hersteller in der Sonntagszeitung zitiert. Und wie das Leben so spielt, kann das Geschlecht des Babys nicht gewählt werden – es kommt halt wie’s kommt. Immerhin: Wie in einer Samenbank kann das Aussehen der Eltern bestimmt werden – so können dann auch Babies mit unterschiedlicher Haut- , Haar- und Augenfarbe entstehen. Und es will gefüttert werden, sprechen lernen und in den Schlaf gewiegt werden. Wie im richtigen Leben eben auch. «Aber vor allem musst du ihm natürlich Liebe schenken, denn nur so wird es richtig glücklich: Streichle dein Baby, spiele mit ihm und sprich mit ihm, damit es deine Stimme wahrnimmt.», ist in der Produktbeschreibung zu lesen. Andere Dinge funktionieren jedoch nur begrenzt wie im wahren Leben: «Wenn du es zum Lachen bringen willst, kannst du es auch kitzeln oder den NDS kurz zuklappen, wieder aufklappen und dann Kuckuck rufen». Na, so brutal aber auch. Wenn das keine Strategie ist, einem Kind auch im richtigen Leben ein Lachen aufs Mäulchen zu zaubern – eine echte Schule fürs Leben für grosse Schwestern, Babysitterinnen, Schwangere und so.
