Zu guter Letzt: TV-Satire Futurofoot sorgt für Realsatire

Und schon wieder schafft es die Uefa ins «Zu guter Letzt»: Weil sie die humoristische Sketchserie Futurofoot geschmacklos findet, zeigt TSR 1 nun zur Hauptsendezeit gekürzte Fassungen. Das Original mit allerlei Grausamkeiten wird nach Mitternacht gesendet.

 Die humoristische Sketchserie Futurofoot gibt in der Romandie schon vor ihrem Start am Montag zu reden: Weil die Uefa sie geschmacklos findet, zeigt TSR 1 nun zur Hauptsendezeit gekürzte Fassungen. Das Original wird nach Mitternacht gesendet. Ursprünglich wollte die Uefa verbieten, die Fussballsatiren während der EM in der Plainpalais-Fanzone in Genf vorzuführen. Die Kurzfilme seien nicht nur geschmacklos, sondern enthielten auch Gewaltszenen, argumentierte sie. Mittlerweile haben sich die Wogen geglättet und die Uefa erlaubt sogar, dass Bilder aus ihren Archiven verwendet werden. Grosszügig!Moderator von Futurofoot ist der bekannte Genfer Schauspieler Jean-Luc Bideau. Er stellt als Direktor des imaginären Europäischen Forschungszentrums für den Fussball der Zukunft (Cerfa) Methoden vor, die Fussball attraktiver und spektakulärer zu machen. Der Direktor mit Namen Georges Blotter – Namens-Ähnlichkeiten mit lebenden Personen natürlich rein zufällig – sind beispielsweise: Wie neutralisiert man Spieler? Oder: Wie schmiert man Schiedsrichter? Die Methoden sind unzimperlich. So werden Spieler etwa mittels Voodoo ausgeschaltet und Schiedrichter mit Gummi-Susis bestochen. Man darf also gespannt sein. Erste Kostproben sind bereits auf
zu sehen.

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