Aussenwerberin Working Bicycle lanciert erste Reichweitenstudie
Das Aussenwerbeunternehmen Working Bicycle hat im Spätsommer erstmals eine Reichweitenstudie über fünf Schweizer Grossstädte erstellen lassen. Der Anbieter von mobiler Aussenwerbung auf Fahrrädern in der Schweiz wird dabei als neues Massenmedium bewertet.

Für die Studie wurden die Aufenthalte im Bereich von auf Fahrrädern montierten Werbeboxen gemessen. Dafür wurden die Werbeboxen mit einem Beacon, einem Bluetooth-Sender, ausgestattet. Die Schweizer Wohnbevölkerung im Alter von 15 bis 79 Jahren stellt die Grundgesamtheit dar.
Insgesamt wurden mit einem Budgeteinsatz von 30’000 Franken in den fünf Städten und 155 Werbeträgern bemerkenswerte Ergebnisse erzielt. Die OTS-Werte – OTS ist die Abkürzung des englischen Begriffs «Opportunity to see», also der Durchschnittskontakt – weisen eine Bruttoreichweite von etwas mehr als 4,2 Millionen auf, die Nettoreichweite liegt bei mehr als 1,36 Millionen. Dies bedeutet im Durchschnitt 3,09 potenzielle Kontakte und einen Tausenderkontaktpreis von 6,63 Franken.
Nettoreichweite nach Kantonen
Die Nettoreichweiten wurden auf Kantonsbasis analysiert. Dabei stechen vor allem die hohen Abdeckungen in Basel-Stadt (53%) und Genf (41%) heraus. Jedoch konnten auch mit verhältnismässig bescheidenen Budgets hohe Reichweiten in den Kantonen Bern, Zürich und Waadt erzielt werden. Diese flächenmässig grossen Kantone können mit Working Bicycle bereits über die Hauptstadt ordentlich abgedeckt werden (22 bis 32%). In diesen Kantonen sind zudem weitere Regionen buchbar, die in der Studie nicht erfasst wurden.
Einsatzgebiet mit Potenzial
Working Bicycle fokussiert sich bei seinen Kampagnen auf die bevölkerungsreichen Städte sowie deren Agglomerationen. Dabei werde dem Unternehmen zufolge ein äusserst attraktives Zielpublikum erreicht. Gerade beim Blick auf die Alters- sowie Einkommensklassen widerspiegelt sich die urbane Bevölkerung, die in den Städten häufig unterwegs ist. Männer werden etwas mehr erreicht als Frauen. Ausserdem sind die erreichten Zielgruppen meist zwischen 30 und 59 Jahre alt sind und haben ein Monatseinkommen zwischen 6000 und 12000 Franken.



