Zu guter Letzt: Das Ticken des alternden Mannes

Der alternde Mann stellt für das Marketing eine echte Herausforderung dar. Dies ist das Ergebnis der Studie «Reifen statt Altern» des Marktforschungsunternehmens Séissmo in Mannheim.

 
Der alternde Mann stellt für das Marketing eine echte Herausforderung dar. Dies ist gemäss Horizont.net das Ergebnis der Studie «Reifen statt Altern» des Marktforschungsunternehmens Séissmo in Mannheim. Konsumgüterhersteller sollen laut den Ergebnissen ihre Werbe- und Marketingstrategie vor allem auf vier Punkte konzentrieren. Erstens: Der Mann will in den positiven Aspekten des Älterwerdens Unterstützung. Zweitens: Der Mann will Leistung. Drittens: Der Mann will seinen Bewegungsradius erhalten. Und viertens: Der Mann will technologielastige und «männliche» Verpackungen – etwa kalte Materialien und Farbeffekte oder flüssige statt crèmige Inhalte. Und ganz generell mag der Mann Werbung, die Selbstbewusstsein signalisiert und solche, die mit seinen Schwächen humorvoll umgeht. Aber keine Angst, so kompliziert ist er nun auch wieder nicht, unser alternder Herr: Mit grauen Haaren und Falten hat er nämlich spätestens seit den Erfolgen von George Cloony oder Sean Connery keine Probleme mehr – im Gegenteil: er fühlt sich mit silbernem Haar auf seinem Haupt und faltigem Gesicht irgendwie reif und weise. So tickt er halt, der alternde Mann.

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