Zu guter Letzt: Ein kleiner Familienzwist
Zeitgleich mit der Welttournee von Madonna hat ihr Bruder Christopher Ciccone eine Biografie über seine bekannte Schwester veröffentlicht. Die darin veröffentlichten, eher niedlichen Indiskretiönchen verweisen aber weniger auf eine Abrechnung des Bruders - wie vom Verlag angepriesen -, sondern eher auf eine heimliche Mitautorschaft von Madonna selbst.
Zeitgleich mit der Welttournee von Maria Ciccone alias Madonna hat ihr Bruder und langjähriger Weggefährte Christopher Ciccone eine Biografie über seine bekannte Schwester veröffentlicht. Offiziell ist sie von Madonna nicht autorisiert, und der Verlag pries das Buch als eiskalte Abrechnung an. Denn die Stellung des Bruders – seit über 20 Jahren arbeitet er im Schatten seiner Schwester als Mädchen für alles – hat tatsächlich ein grosses Frustrationspotenzial.
So erfährt man im Buch Indiskretes aus dem Leben der Popdiva, wie die NZZ am Sonntag schreibt, etwa dass sie wegen ihrer Stimme morgens mit Salzwasser gurgelt, ihre Unschuld auf dem Rücksitz eines Autos verloren hat, bei Wutanfällen gerne flucht, ihrem Bruder irgendwann mal drei Bilder nicht bezahlte und ihrer Grossmutter pro Monat nur 500 Dollar gibt. So schlimm ist das nun allerdings auch wieder nicht. Zudem wird gemäss NZZaS jeder hysterische Anfall spätestens zwei Seiten weiter wieder schöngeredet.
Die «New York Post» will denn auch wissen, dass Madonna selbst an «Life with my Sister Madonna» mitgeschrieben hat, ähnlich wie Prinzessin Diana an «Diana: Her True Story» von Andrew Morton. Natürlich wird das vom Verlag abgestritten. Angesichts der langen Liste ihrer kalkulierten Provokationen riecht das Ganze aber schon sehr nach einer typischen PR-Aktion Madonnas. Während der Lancierung einer Biografie gibt es doch eigentlich nichts Schöneres als ein kleiner Familienzwist.
So erfährt man im Buch Indiskretes aus dem Leben der Popdiva, wie die NZZ am Sonntag schreibt, etwa dass sie wegen ihrer Stimme morgens mit Salzwasser gurgelt, ihre Unschuld auf dem Rücksitz eines Autos verloren hat, bei Wutanfällen gerne flucht, ihrem Bruder irgendwann mal drei Bilder nicht bezahlte und ihrer Grossmutter pro Monat nur 500 Dollar gibt. So schlimm ist das nun allerdings auch wieder nicht. Zudem wird gemäss NZZaS jeder hysterische Anfall spätestens zwei Seiten weiter wieder schöngeredet.
Die «New York Post» will denn auch wissen, dass Madonna selbst an «Life with my Sister Madonna» mitgeschrieben hat, ähnlich wie Prinzessin Diana an «Diana: Her True Story» von Andrew Morton. Natürlich wird das vom Verlag abgestritten. Angesichts der langen Liste ihrer kalkulierten Provokationen riecht das Ganze aber schon sehr nach einer typischen PR-Aktion Madonnas. Während der Lancierung einer Biografie gibt es doch eigentlich nichts Schöneres als ein kleiner Familienzwist.
