Weiter so
Werbewoche-Redaktor René Worni über Qualität in Print und Online.
Nachfolgend ein kleiner Beitrag zur Entspannung der Kontroverse, ob Print- oder Online-Journalismus Qualität für sich reklamieren darf bzw. kann:
Der deutsche Medienjournalist Stefan Niggemeier formulierte kürzlich an der Konferenz des Deutschen Journalisten-Verbandes die These: «Die Verlage und Sender probieren im Internet gerade aus, ob es nicht auch mit weniger Journalismus geht.» Niggemeier stützt seine These mit acht Regeln: 1. Online-Journalisten müssen nicht schreiben können. 2. Redigieren und Korrigieren ist optional. 3. Jedes Medium im Internet wird zum Boulevard-Medium. 4. Relevanz ist kein Kriterium. 5. Berichtet wird, was mühelos zu recherchieren ist. 6. Redaktion und Werbung müssen nicht so genau getrennt werden. 7. Warum ein gutes Foto zeigen, wenn es auch 100 schlechte tun? 8. Klicks gehen immer vor Qualität.
Demgegenüber lauten die 20 beliebtesten Sätze während der Blattkritik, die das österreichische Qualitätblatt Standard gesammelt hat: 1. Gut, dass wir das haben.
2. Das lässt mich ratlos zurück. 3. Habe ich gerne gelesen. 4. Ich verstehe nicht, dass … 5. Der Leser versteht nicht, dass … 6. Diese Grafik versteht man nicht. 7. Der Artikel lässt mich ratlos zurück. 8. Traxler ist wieder super. 9. Auf der ganzen Seite schon wieder kein Webtipp. 10. Der erste Absatz ist zu lang. 11. Der Satz geht über 17 Zeilen. 12. Schöne Bilder im Sport. 13. Wunderbare Titel im Sport. 14. Witzige Bildtexte im Sport. 15. Der Sport hat zu wenig Platz. 16. Haben wir besser/ausführlicher/… als … 17. Wir brauchen ein Interview. 18. Des is boch‘n.
19. Warum haben wir das nicht? 20. Tu‘ ma weiter!
Der deutsche Medienjournalist Stefan Niggemeier formulierte kürzlich an der Konferenz des Deutschen Journalisten-Verbandes die These: «Die Verlage und Sender probieren im Internet gerade aus, ob es nicht auch mit weniger Journalismus geht.» Niggemeier stützt seine These mit acht Regeln: 1. Online-Journalisten müssen nicht schreiben können. 2. Redigieren und Korrigieren ist optional. 3. Jedes Medium im Internet wird zum Boulevard-Medium. 4. Relevanz ist kein Kriterium. 5. Berichtet wird, was mühelos zu recherchieren ist. 6. Redaktion und Werbung müssen nicht so genau getrennt werden. 7. Warum ein gutes Foto zeigen, wenn es auch 100 schlechte tun? 8. Klicks gehen immer vor Qualität.
Demgegenüber lauten die 20 beliebtesten Sätze während der Blattkritik, die das österreichische Qualitätblatt Standard gesammelt hat: 1. Gut, dass wir das haben.
2. Das lässt mich ratlos zurück. 3. Habe ich gerne gelesen. 4. Ich verstehe nicht, dass … 5. Der Leser versteht nicht, dass … 6. Diese Grafik versteht man nicht. 7. Der Artikel lässt mich ratlos zurück. 8. Traxler ist wieder super. 9. Auf der ganzen Seite schon wieder kein Webtipp. 10. Der erste Absatz ist zu lang. 11. Der Satz geht über 17 Zeilen. 12. Schöne Bilder im Sport. 13. Wunderbare Titel im Sport. 14. Witzige Bildtexte im Sport. 15. Der Sport hat zu wenig Platz. 16. Haben wir besser/ausführlicher/… als … 17. Wir brauchen ein Interview. 18. Des is boch‘n.
19. Warum haben wir das nicht? 20. Tu‘ ma weiter!
