Zu guter Letzt: Wie der Sieg gegen die Spanier das Fanartikel-Geschäft ankurbelt

Seit dem Sieg gegen Spanien ist das WM-Fieber in der Schweiz endgültig ausgebrochen – und damit auch die ungebremste Lust auf das Kaufen von Fanartikeln.

Bereits vor der WM wurden von der Fanartikel-Firma Kurt Hauser 60’000 Autofahnen an die Grossisten und Warenhäuser ausgeliefert, wie die Zeitung Sonntag schreibt. Doch seit dem legendären Mittwoch wollen alle nachbestellen – von den Autofähnchen gehen bald nochmals 30’000 raus. Und zu den 30’000 Schlüsselanhängern kommen weitere 9’000 dazu. Die Fahnenfabrik Bern hat bereits 50’000 grosse Schweizer Banner verkauft, weitere folgen. Und die Fussball-Firma Tramondi hat schon etwa 400’000 Bälle in der Schweiz verkauft. Ebenfalls gut laufen – wie könnte es anders sein – die Vuvuzelas: Manor hat bis jetzt 5’200 Stück unters Schweizer Volk gebracht. Und natürlich sind auch die Schweizer Trikots ein Renner – einzelne Kindergrössen und Babysets sind beim Zürcher Fussballcorner Oechslin bereits ausverkauft. Und auch bei Ochsner Sport kann man nicht über mangelnden Absatz klagen: Seit dem Spiel gegen Spanien laufe das Geschäft wie geschmiert, wird ein Sprecher im Sonntag zitiert. Mittlerweile habe es sich klar zugunsten Rot/Weiss entwickelt, am Anfang seien vor allem exotische Trikots gefragt gewesen. Zusamenfassend lässt sich sagen: Der Sieg gegen die Spanier hat sich gelohnt – in jeder Hinsicht.

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