Zu guter Letzt: Prognose für heute – schlechtes Klima bei akuter Grippegefahr

Der gut informierte Amerikaner checkt ab sofort vor Arbeitsbeginn nicht nur die Wetterprognosen im Internet, sondern lässt sich auf Google.org auch gleich die Grippe-Epidemie-Vorhersage ausspucken.

Der gut informierte Amerikaner checkt ab sofort vor Arbeitsbeginn nicht nur die Wetterprognosen im Internet, sondern lässt sich auf Google.org auch gleich die Grippe-Epidemie-Vorhersage ausspucken.
Das neue Analysetool von Google basiert auf Suchanfragen zum Thema Grippe. Die Hypothese klingt logisch, scheint aber zur genauen Vorhersage etwas gewagt: Steigen die Grippenfälle in einer Region an, nehmen auch die Suchanfragen zum Thema Grippe zu – je schneller die Zunahme, desto höher die Wahrscheinlichkeit einer Epidemie. Die Macher scheinen die Genauigkeit der Hypothese aber keinesfalls anzuzweifeln, denn nach ihren Angaben sind die Grippe-Epidemie-Warnungen für die USA zuverlässiger als diejenigen vom US Center for Disease Control and Prevention (CDC).
Besonders praktisch: Die Erkältungstrends lassen sich für die einzelnen Staaten separat ansehen, eine Grafik verdeutlicht den Grippeverlauf übers Jahr hinweg. Das Grippebarometer unten leuchtet zudem in den Farben Grün für Entwarnung bis hin zur Signalfarbe Blutrot. Doch was tun, wenn das Gefahrenpotenzial hoch ist und die Nerven blank liegen? Dr. Internet weiss auch hier die Lösung: Besorgte Homepagenutzer können sich über einen Link zum CDC weitere Tipps und Informationen zur Influenza abholen. Eine Frage bleibet jedoch: Kann ich mich über Google bei hoher Ansteckungsgefahr auch gleich prophylaktisch krankschreiben lassen?

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