Zu guter Letzt: Abendliche Werbung in Frankreichs Staatsfernsehen hat ein Ende
Nahezu alle Formen von TV-Werbung sollen bald nicht mehr das abendliche Programm von Frankreichs Staatsfernsehen unterbrechen. Die französische Nationalversammlung verabschiedete am Freitagabend einen entsprechenden Gesetzesartikel. Dieser untersagt nahezu alle Formen von TV-Spots zwischen 20 Uhr und 6 Uhr.
Das Ende für TV-Werbung in Frankreichs Staatsfernsehen ist so gut wie besiegelt. Die vier grossen, vom Staat finanzierten Anstalten dürfen ab 2011 keine Werbespots mehr zeigen. Dies hat das Parlament am Freitag beschossen. In der Übergangszeit sollen Werbepausen nur vor 20 Uhr erlaubt sein, wie Handelsblatt.ch schreibt. Der Senat wird über die Reform zwar ab dem 7. Januar noch beraten. Per Sonderdekret kann die Regierung die Vorlage jedoch schon am 5. Januar am Parlament vorbei in Kraft setzen, wie ein Sprecher der Regierungspartei UMP ankündigte. Das französische Staatsfernsehen werde den Planungen zufolge auch tagsüber keine Werbung mehr senden dürfen, so eine Mitteilung der SDA. Der Ausfall der Werbeeinahmen soll vom Staat ausgeglichen werden. Die französische Regierung wolle den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vom Quotenzwang befreien und damit das Niveau anheben.
Kritiker werfen dem Präsidenten Nicolas Sarkozy vor, dass die Reform vor allem den Privatsendern zugute kommen werde, da diese auf zusätzliche Werbeeinnahmen hoffen können. Die Opposition und Mitarbeiter des Staatsfernsehens befürchten hingegen, dass der Staat den Ausfall der Werbeeinnahmen nicht vollständig kompensieren werde. Was nicht unbedingt zur Qualitätsförderung beitragen dürfte. Sarkozy begründete das Werbeverbot mit der Qualitätsförderung der öffentlich-rechtlichen Anstalten, da diese dann nicht mehr auf Zuschauerquoten achten müssen. Seine enge Freundschaft mit Martin Bouygues, dem Chef des grössten Privatsenders TF1 hat er dabei jedoch nicht erwähnt.
Kritiker werfen dem Präsidenten Nicolas Sarkozy vor, dass die Reform vor allem den Privatsendern zugute kommen werde, da diese auf zusätzliche Werbeeinnahmen hoffen können. Die Opposition und Mitarbeiter des Staatsfernsehens befürchten hingegen, dass der Staat den Ausfall der Werbeeinnahmen nicht vollständig kompensieren werde. Was nicht unbedingt zur Qualitätsförderung beitragen dürfte. Sarkozy begründete das Werbeverbot mit der Qualitätsförderung der öffentlich-rechtlichen Anstalten, da diese dann nicht mehr auf Zuschauerquoten achten müssen. Seine enge Freundschaft mit Martin Bouygues, dem Chef des grössten Privatsenders TF1 hat er dabei jedoch nicht erwähnt.
