Zu guter Letzt: Allgemeines Wohlbefinden in Nordkorea
Die Frage, die uns heute beschäftigen soll, ist die folgende: Was machen eigentlich all die anderen Völker während wir hier im christlich geprägten Europa Weihnachten und Silvester feiern? Was macht zum Beispiel das nordkoreanische Volk?
Die Frage, die uns heute beschäftigen soll, ist die folgende: Was machen eigentlich all die anderen Völker während wir hier im christlich geprägten Europa Weihnachten und Silvester feiern? Was macht zum Beispiel das nordkoreanische Volk, und wie geht es eigentlich Kim Jong-il? Glaubt man den staatlichen Medien Nordkoreas, so erfreut sich der Staatschef – ganz entgegen den geheimdienstlichen Informationen, die uns aus dem Süden der koreanischen Halbinsel erreichen – bester Gesundheit. Am Sonntag wurde vermeldet, der Präsident habe ein Konzert des staatlichen Symphonie Orchesters besucht. Das Publikum habe gejubelt, als der 66-Jährige bei dem Konzert erschienen sei. Das Orchester habe patriotische Werke wie «Blauer Himmel über meinem Land» gespielt. Kurz zuvor hatte die staatliche Nachrichtenagentur bereits von einem Besuch des Staatsoberhauptes bei Streitkräften des Landes berichtet. Wann die Besuche stattfanden, wurde allerdings nicht erwähnt. Kim ist seit Monaten von der Bildfläche verschwunden und soll im August einen Schlaganfall erlitten haben. Anfang September nahm er nicht an den Feiern zum 60. Jahrestag der Staatsgründung Nordkoreas teil, Ende Oktober fehlte er beim Begräbnis eines hochrangigen Parteifreunds. Nach Informationen des südkoreanischen Geheimdienstes NIS soll der herzkranke und an Diabetes leidende Diktator dieses Jahr einen Schlaganfall oder eine Hirnblutung erlitten haben.Nordkorea weist die Spekulationen um den Gesundheitszustand des 66-Jährigen weiterhin als Propaganda zurück. Sie veröffentlicht immer wieder Berichte und Aufnahmen, die das Wohlbefinden des kommunistischen Machthabers belegen sollen. Westliche Experten bezweifeln allerdings, dass die Aufnahmen wirklich aktuell sind. In Pjöngjang ist man bei der Vergabe von Radio- und Fernsehkonzessionen für unabhängige Sender eben noch strenger als in Bern.
