Zu guter Letzt: Was Amerika wirklich in Gang hält

Schon jetzt, noch vor dem offiziellen Amtsantritt, propagiert Barack Obama fleissig sein Konjunkturprogramm. Er will die Wirtschaft ankurbeln, mit allen Mitteln und einem überzeugten «Yes, we can» auf den Lippen. Dabei ist es gar nicht der erste schwarze Präsident, der das Land in Gang hält...

Die Euphorie ist gross. Die Vereinigten Staaten haben einen neuen Präsidenten, und mit ihm wird alles besser werden. Schon jetzt, noch vor dem offiziellen Amtsantritt, propagiert Barack Obama fleissig sein 775 Milliarden schweres Konjunkturprogramm. Er will die Wirtschaft ankurbeln, mit allen Mitteln und einem überzeugten «Yes, we can» auf den Lippen. Dabei ist es – glaubt man den neusten Spots des Fastfood-Konditorei-Kette Dunkin’ Donuts – gar nicht der erste schwarze Präsident, der das Land in Gang hält, sondern besonders starker Kaffee und ein süsser Backkringel.
Nachdem Nike schon seit Jahrzehnten mit dem Claim «Just do it.» wirbt, doppelt Dunkin’ Donuts nun mit «You kin’ do it» nach. Ein Becher von ihrem Kaffee (der Becher zu 1,99 Dollar, samt warmem Eiweiss-Sandwich) und keine Aufgabe ist mehr unlösbar. Eine Hollywood Schaukel mit tausend Teilen? Ein mit meterhohen Aktenbergen belegter Schreibtisch? Eine hoffnungslos zugeschneite Einfahrt? Mit einer Tasse Dunkin’ Brühe kein Problem! «America runs on dunkin’». Dumm nur, dass es hierzulande keine Filiale gibt. Bis man den Kaffee von Deutschland in die Schweiz eingeführt hat, ist seine Wirkung wahrscheinlich verpufft.

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