Besonders junge Menschen leiden unter Reiseentzug

In aktuell schwierigen Zeiten ist es umso wichtiger, sich mit Dingen zu beschäftigen, die einem gut tun. Laut einer Umfrage von Ebookers zählt für viele Menschen auch das Reisen dazu. Rund 50% aller Schweizer*innen haben das Reisen 2020 vermisst – und speziell junge Menschen leiden unter dem Reiseentzug. Geografisch gesehen vermissen die West- und Ostschweizer die Reisen in ferne Welten am meisten, während die Zentralschweizer den Sicherheitsaspekt eher höher gewichten.

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Die Online-Reiseplattform wollte mit Hilfe einer repräsentativen Umfrage wissen, welche Bedeutung Reisen für die psychische und physische Gesundheit von Menschen in der Schweiz hat und wie sich die vergangenen Monate in dieser Hinsicht bei ihnen bemerkbar gemacht haben.

 

Reisen wichtig für das Wohlbefinden

Das Reisen spielt für die Menschen in der Schweiz eine wichtige Rolle: Mehr als die Hälfte (55%) der Befragten gibt an, dass Reisen wichtig seien für ihre psychische Gesundheit. Offenbar sind es besonders die Frauen, die vom positiven Effekt von Reisen auf die Psyche profitieren: Für 61% der befragten Frauen und 49% der befragten Männer tragen Reisen zum psychischen Wohlbefinden bei.

 

Besonders junge Menschen leiden unter Reise-Entzug

Auch tut sich ein Generationengraben auf: Bei den unter 30-Jährigen sind es 63%, deren psychische Gesundheit vom Reisen profitiert, während die Gemütslage bei den über 50-Jährigen etwas weniger davon abhängt: In dieser Altersgruppe sind es 48% der Befragten, die angeben, dass Reisen ihrer mentalen Verfassung gut tut.

 

Zentralschweizer ist der Sicherheitsaspekt wichtiger

Besonders in der West- und Ostschweiz wurde das Reisen im laufenden Jahr vermisst: 60% der Befragten in der Romandie respektive in den Kantonen der Ostschweiz gaben an, dass ihnen 2020 Reisen gefehlt hätten. In der Nordwestschweiz liegt dieser Wert mit 45% deutlich tiefer.

Und auch für die körperliche Gesundheit schätzen die Nordwestschweizer die Wichtigkeit von Reisen offenbar etwas tiefer ein als die Bewohner der restlichen Schweiz: 23% gaben in der Umfrage an, dass Ferien und Reisen für ihr körperliches Wohlbefinden wichtig seien, wohingegen in Zürich und dem Mittelland diese Wert mit 40% fast doppelt so hoch liegt.

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Den Zentralschweizern scheint hingegen der Sicherheitsaspekt besonders wichtig zu sein: Etwas mehr als ein Viertel der Befragten in den Kantonen der Innerschweiz gab an, dass sie bereit seien, mehr Geld auszugeben für Ferien, wenn diese dadurch sicherer würden. Im Raum Bern hingegen liegt dieser Wert bei 13%, man scheint sich diesbezüglich entweder weniger Sorgen zu machen oder man ist einfach nicht bereit, für Sicherheit mehr Geld auszugeben.

 

Gesteigertes Interesse an Wintersportdestinationen erwartet

Claudia Parker, Head of Public Relations bei Ebookers, zeigt sich optimistisch: «Reisen ist für viele wichtig und es ist sehr erfreulich zu sehen, dass die Menschen in der Schweiz auch weiterhin die Schönheit des Reiselandes Schweiz entdecken wollen. Angesichts der aktuellen Situation verbringen viele von uns ihre Ferien lieber in der Nähe. Wir erwarten daher auch ein gesteigertes Interesse an Wintersportdestinationen aus dem Inland.»

 

Ein Drittel plant momentan Winterferien

Für den Winter 20/21 bleibt die Lust auf Ferien auf jeden Fall noch eher frostig: Lediglich ein Drittel plant zum jetzigen Zeitpunkt eine Reise für die Wintermonate zu buchen. Wer mit dem Gedanken spielt, bleibt in gewohntem Fahrwasser: Im Winter haben Skiferien in der Schweiz mit 44% bei den Reiseplänen die Nase vorn. Für 45% kommen Winterferien aktuell eher nicht oder gar nicht in Frage. Auslandsreisen spielen bei den Ferienplänen für den Winter weiterhin eine untergeordnete Rolle.

Ebookers hat im Zeitraum vom 10. bis 14. September 2020 eine Online-Umfrage bei 1004 Schweizerinnen und Schweizern im Alter zwischen 14 und 65 Jahren durchgeführt.

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