TBWA\Dublin möchte ein glückliches Masken-Emoji

Die irische Agentur TBWA\Dublin findet das aktuelle Schutzmasken-Emoji nicht mehr zeitgemäss – und hat deswegen dem Entwickler Unicode eine aktualisierte Version vorgeschlagen.

TBWA

Durch die Covid-19-Pandemie haben Schutzmasken Einzug in unseren Alltag gehalten. In unseren Nachbarländern Spanien und Italien, wo zeitweise überall Maskenpflicht herrschte, haben über 80% der Bevölkerung eine Schutzmaske getragen.

In Zusammenhang mit dieser globalen Veränderung hat TBWA\Dublin ein kleines Problem in einer weit verbreiteten Kommunikationsform – dem Emoji-Gebrauch – identifiziert. Vor der Pandemie wurde das Hygienemasken-Emoji als ein Zeichen von Krankheit und ähnlichem gewertet, das ein Gefühl von Unwohlsein und Besorgnis beim Sender wie auch beim Empfänger auslösen soll.

Die aktuelle Version des Emojis unterstreicht dieses Sentiment. Die geschlossenen Augen über der Maske sind dieselben, wie sie bei anderen Emojis verwendet werden, die negative Gefühle ausdrücken sollen. In einer Studie, die TBWA\Dublin zusammen mit 100 Voices durchgeführt hat, wurde zudem ersichtlich, dass die Befragten das Emoji in einem eher negativen Kontext wahrnehmen.

 

Emoji soll anderes Gefühl vermitteln

Heutzutage haben Schutzmasken einen anderen Stellenwert in unserer Gesellschaft – sie sollen ein Zeichen von Gesundheit und Wohlbefinden sowie ein positives Gefühl vermitteln. Deshalb hat die irische Agentur eine aktualisierte Version des Schutzmasken-Emojis vorgeschlagen – ein fröhliches Emoji mit Schutzmaske.

 

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