Mit Magnum auf Badetuchfühlung gehen

Abstand halten - aber mit Stil. Magnum und Lolo MullenLowe zeigen, wie's geht.

magnum-towel

Ein Blick am hochsommerlichen Sonntagnachmittag ins Zürcher Seebad Enge zeigt: Hierzulande ist Corona scheinbar überwunden. Die Leute können wieder dicht an dicht den ganzen Tag in der Sonne brutzeln und müssen sich nicht mehr mit lästigen Abstandsregeln herumschlagen. Was optisch wie vollgedrängt aussieht, entspricht der virenbedingt reduzierten Anzahl von 310 Menschen, die sich dem kleinen Steg um den See-Pool tummeln. Es sei ihnen gegönnt. Das Leben muss schliesslich irgendwann weitergehen. Wunderbar. Sonnencreme nicht vergessen!

Andere Länder sind weniger weit, wenn es darum geht, die Post-Corona-Zeit und das Back-to-Good-old-Normal einzuläuten. Spanien zum Beispiel. Das BAG rät weiterhin von nicht-notwendigen Reisen ab und das Land hat unverändert mit hohen Fallzahlen zu kämpfen.

Magnum hat zusammen mit der Madrider Agentur Lola MullenLowe einen Weg gefunden, wie man sich am Strand oder in der Badi den nötigen Abstand verschaffen kann: Drei Künstler und Designer gestalteten überdimensionale Badetücher und interpretierten dabei die kultigen Glacé-Sihlouetten auf ihre eigene Art und Weise. Drei Meter lang, drei Meter breit. Frei nach dem Motto: «Keep the distance – keep the pleasure.»

 

 

Distanz halten durch gebrandete Abstands-Gadgets: Eine ähnliche Idee hatte schon Burger King mit der Agentur Grabarz & Partner in Deutschland (Werbewoche.ch berichtete). Im Gegensatz zur sperrigen Scherzartikel-Krone kann man die schmucken Magnum-Badetücher aber getrost auch in Zukunft verwenden – wenn Corona einmal wirklich überstanden ist.

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