Zu guter Letzt: Das Internet – Dein Freund und Helfer

Hat man sich am Arbeitsplatz über den Computer geärgert und diesen verflucht, weil er einfach nicht so funktionierte, wie man wollte, so entpuppt sich das Elektrogerät in Zeiten der Arbeitslosigkeit als Retter in der Not.

Hat man sich am Arbeitsplatz über den Computer geärgert und diesen verflucht, weil er einfach nicht so funktionierte, wie man wollte, so entpuppt sich das Elektrogerät in Zeiten der Arbeitslosigkeit als Retter in der Not. Was sollte man sonst mit der unfreiwillig verfügbar gewordenen Freizeit anfangen? Das Internet mit seinen Online-Games, Blogs und sozialen Netzwerken kommt da wie gerufen.
Zuerst beim Spielen die gröbsten Aggressionen abbauen. Dann in den nächsten Blog, wo man über den ehemaligen Chef und die unbequemen Arbeitskollegen lästert, was das Zeug hält. Sollte dann immer noch ein ungutes Gefühl übrig bleiben, gründet man auf Facebook noch eine Ich-bin-Arbeitslos-und-mir-ist-langweilig-Gruppe und teilt sein Elend mit Gleichgesinnten – geteiltes Leid ist ja schliesslich halbes Leid.
Die Korrelation zwischen Arbeitslosenquote und dem Zustrom bei sozialen Internetnetzwerken konnte bislang nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden, ein starkes Rauschen im Blätterwald löst das Zusammenspiel der beiden Variablen aber allemal schon aus. «Arbeitslose stürmen Blogs und Social Networks»titelte beispielsweise der Nachrichtendienst Pressetext am Mittwoch. Was haben wir bloss gemacht, als es das Internet noch nicht gab?

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