Onlinemagazin Republik kann weitermachen

Das Onlinemagazin Republik kann seinen Betrieb weiterführen. Dank drei Investorinnen, die in den letzten Tagen insgesamt 300'000 Franken eingeschossen haben.

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«Wir haben unsere Ziele für den März definitiv erreicht. Die Republik kann weitermachen», teilte das Unternehmen am Dienstag in seinem neusten Newsletter mit. Persoenlich.com hatte zuerst darüber berichtet.

Die Investorinnen, die die Onlinezeitung über das Finanzierungsziel von 2,2 Millionen Franken gehievt haben, würden in Kürze auf der Aktionärsseite aufgeführt, hiess es weiter. 2,46 Millionen Franken waren es am Dienstag genau. Die Republik halte an der Ambition fest, im März 3000 neue Verlegerinnen und Verleger zu finden, wie sie ihre Abonnenten zu bezeichnen pflegt.

Im Dezember 2019 hatte das Onlinemagazin gemeldet, bis Ende März 2020 müssten 2,2 Millionen Franken sowie 19’000 Abonnenten zusammenkommen, damit es weiter existieren könne. Wäre das Ziel verfehlt worden, hätten sämtliche Angestellten per 31. März die Kündigung erhalten.

Die Republik-Gründer hatten bei der Crowdfunding-Kampagne 2017 rund 3,4 Millionen Franken eingenommen, vier Mal so viel wie erhofft. Insgesamt verfügte das Projekt beim Start über 7,7 Millionen Franken, dank Beiträgen von Investoren. Damit sei der Betrieb für mindestens zwei Jahre gesichert, hiess es damals. Am 14. Januar 2018 war sie als werbefreies Magazin mit etwa drei Artikeln pro Tag an den Start gegangen. (SDA)

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